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Nachhaltige Fahrräder. Wie nachhaltig sind Fahrradhersteller?

Jede zweite Autofahrt ist kürzer als 5 km. Da verstecken sich jede Menge überflüssige Fahrten. Es wird wohl niemand widersprechen, wenn wir sagen: Fahrrad fahren ist umweltfreundlicher als Autofahren. In der Stadt ist man auf 2 Rädern sogar oft auch noch deutlich schneller.  Aber wie sieht es mit der Herstellung aus? Wir stellen hier nachhaltige Fahrräder vor und schauen uns die Nachhaltigkeitsstrategien den großen Markenherstellern an.

Gibt es überhaupt nachhaltige Fahrräder?

„Kauf ein Fahrrad, Made in Germany, da kannst Du nichts falsch machen“, das hört man, wenn man nach nachhaltigen Fahrrädern fragt. Tja, schlechte Nachrichten: Das ist Feenstaub. Mit wenigen Ausnahmen findet bei vielen deutschen Herstellern zwar die Endfertigung und die Entwicklung in Deutschland statt, der Rahmen zum Beispiel kommt oft aus Taiwan oder Kambodscha. Schaltung, Bremsen, Dämpfer, Licht und weitere Kleinteile werden ebenfalls oft quer über den Planeten transportiert. Wenn wir hier also von Produktion sprechen, meinen wir Montage.

Für den Transportweg spielt es also fast keine Rolle, ob die Endfertigung in Deutschland passiert oder ob das komplette Fahrrad irgendwo anders zusammengebaut wird. Bei letzterem steht aber die Frage der Arbeitsbedingungen im Raum und die wird oft leider nicht zufriedenstellend beantwortet. Noch schwieriger ist es, die Arbeitsbedingungen der Zulieferer zu bewerten. Wir können uns also hier nur an das Thema Nachhaltigkeit bei Fahrradherstellern annähern.

Wo kommen denn die Fahrräder her?

Jahrelang konnte man das mit Taiwan beantworten. Heute werden die meisten Fahrräder in Europa aus Kambodscha importiert. Drei Fahrradfabriken (A&J, Smart Tech und SpeedTech), sind hier die Big Player. Zwar will man Produktions- und Arbeitsbedingungen sollen verbessern, die Recherche der Zeit aus dem Jahr 2019 zeichnet enttäuschenderweise ein anderes Bild. Die EU hatte deshalb Kambodscha 2001 Handelsvorteile eingeräumt. Konkret: Zollfreie, unbegrenzte Einfuhr (Everything but Arms, EBA = Alles außer Waffen). Grundsätzlich wurde dieses Abkommen 2020 von der EU gekündigt, da man keine Entwicklung im Bereich Menschenrechte erkennen konnte.

Davon ausgenommen sind die drei oben erwähnten Fahrradfabriken. Diese sind auch weiterhin von dem Antidumping Zoll von 48,5 % befreit. Entsprechend verlegen gerade Fahrradhersteller ihre Produktion nach Kambodscha und chinesische Firmen gründen Fabriken, um den Zöllen zu entgehen. Fahrradhersteller berufen sich darauf, dass die EU die Arbeitsbedingungen für diese Fabriken abnickt.

Wir sehen Kambodscha als Produktionsstandort trotzdem kritisch. Zwar halten wir den Produktionsstandort bei Fahrrädern in Bezug auf Nachhaltigkeit erst mal zweitrangig (ohnehin lange Transportwege innerhalb der Lieferkette), schließlich könnte man auch in Kambodscha fair produzieren.  Die Verschwiegenheit der Fahrradhersteller bestätigt uns hier nur leider in unseren Zweifeln.

Fahrradhersteller und Nachhaltigkeit

Vollständig nachhaltige Fahrräder gibt es quasi nicht. Lange Transportwege, verzweigte Lieferkette, fehlende Transparenz. Die Branche muss hier dringend nachbessern und für mehr Transparenz in der Lieferkette sorgen. Um sich zu orientieren, bleibt die Selbstauskunft der Hersteller – Und genau die möchten wir uns im folgenden genauer anschauen.

Es gibt mittlerweile wahnsinnig viele Fahrradmarken, wir können hier nicht alle besprechen und konzentrieren uns auf die größten / bekanntesten Hersteller und freuen uns natürlich über einen Kommentar, wenn Du jemanden vermisst.

my Boo

my boo bambusfahrradStatt auf Carbon und Aluminium, die in der Herstellung sehr viel Energie benötigen, setzt man bei my Boo vollständig auf Bambus. Ein schnell nachwachsender Rohstoff mit herausragenden Eigenschaften. Bambus ist so robust, dass man daraus sogar Mountainbikes und CX Bikes bauen kann. Und ganz ehrlich: Es sieht einfach geil aus. Produziert wird in Ghana. Das bedeutet aktuell mehr als 60 faire Arbeitsplätze vor Ort. Weiterhin vergibt my Boo dort auch Schul-Stipendien (mittlerweile 300) und hat mit UNICEF zusammen das „Bike to School“ Programm ins Leben gerufen (mehr über my Boo findest Du hier). Das klingt banal – ist es aber nicht. In Ghana müssen oft weite Strecken zur nächsten Schule zurückgelegt werden – da schafft ein ganz einfaches Fahrrad einen deutlich besseren Zugang zu Bildung und Chancengleichheit – ein echt nachhaltiges Engagement. My boo führt Citybikes, Trekkingbikes, Rennräder und sogar MTB und Cyclocross Bikes. Natürlich auch eine ordentliche Auswahl an E-Bikes.
myboo.de

Kalkhoff  / FOCUS

Derby Cycle wurde 2022 in die Kalkhoff Werke umfirmiert und konzentriert sich künftig auf die beiden Marken Kalkhoff (E-Bikes) und FOCUS (Performance Bikes)

Gehört zur niederländischen PON Holding (ebenso, wie z.B. Cannondale, Gazelle, GT). Genaues über Nachhaltigkeit findet man nicht, lediglich die Information, dass alle Angestellten in den USA 1 % der jährlichen Arbeitszeit für ein freiwilliges Projekt ihrer Wahl verwenden dürfen und dass die PON Holding es alleine schon für nachhaltig hält, Fahrräder im Portfolio zu haben.

Die Kalkhoff Bikes rollen seit März 2022 vom Band in der neuen Montagehalle in Cloppenburg. Wir begrüßen diesen Schritt sehr und freuen uns, eine Traditionsmarke Made in Germany zu haben. Wir gehen zwar davon aus, dass die Rahmen auch hier aus Taiwan stammen, aber die gesamte Fertigung inklusive Lackierung findet im eigenen Werk statt.  Dennoch wünschen wir uns eine etwas ausgeweitete Nachhaltigkeit-Vision.

Ob die FOCUS Bikes im gleichen Werk produziert wurden, wissen wir nicht. Wir haben eine Anfrage gestellt, aber noch keine Antwort erhalten.

Kalkhoff und FOCUS bei Lucky Bike*

Winora / Haibike

Schweinfurt – unweit meiner alten Heimat und gerade mal einen Steinwurf von der Europazentrale von SRAM entfernt sitzt seit 1921 die Winora Group, wo neben der Marke Winora auch Haibike beheimatet ist. Mittlerweile gehört das Unternehmen zur niederländischen Accel Group (unter anderem auch Marken, wie Ghost und Babboe)

Zwar findet wohl in Schweinfurt auch eine Endfertigung statt, aber da das Unternehmen nur von „Entwicklung, Konstruktion und Gestaltung: Made in Germany“ spricht, müssen wir davon ausgehen, dass auch andere Produktionsstandorte Fahrräder der beiden Marken herstellen. Die Accell Group beitreibt neben Deutschland auch Produktionsstätten in den Niederlanden, Frankreich, Finnland, Belgien und Ungarn. In jedem Fall können wir also von Europa ausgehen.

Accell berichtet sehr transparent über alle Aspekte der Nachhaltigkeit. Von fairer Bezahlung, Reduktion von CO₂ und Mülltrennung bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien im eigenen Unternehmen als auch bei Zulieferern

Winora bei radionline.de*

CUBE

CUBE ist eine Tochter der Pending Manufaktur, die eher bekannt für hochwertige Bürostühle sind. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung 1992 in Familienbesitz und hat seitdem einen rasanten Aufstieg hinter sich. CUBE Flagship-Stores in vielen Städten, ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine fortschrittliche Modellpolitik hat die Marke mit 500.000 produzierten Bikes pro Jahr auf Platz 1 der deutschen Fahrradhersteller gebracht.

Die Laufräder und ein Großteil der Fahrräder werden im Werk in Waldershof montiert. 2016 wurde hier ein Produktions- und Logistikzentrum gebaut und 2018 noch einmal auf insgesamt 55.000 Quadratmetern erweitert.

Einige Schutzbleche und Flaschenhalter werden mittlerweile auf recyceltem Kunststoff hergestellt und die Kartons aus Recyclingkarton. Das Bürogebäude wird mit Solarstrom betrieben.

So weit, so gut. Aber auch CUBE wurde in dem Zeit-Artikel über schlechte Arbeitsbedingungen in Kambodscha namentlich erwähnt. Auf unsere Nachfrage bestätigte CUBE, dass einige Modelle im günstigen Preissegment bei SmartTech produziert werden und beruft sich auf das Audit der EU.

Wir finden es schade, dass sich CUBE hier nicht klar bekennt und offen kommuniziert, welche Bikes konkret in Kambodscha produziert werden, so bleibt leider ein bitterer Nachgeschmack, denn gegen ein CUBE Bike aus dem deutschen Werk ist absolut nichts einzuwenden.

CUBE bei Lucky-Bike.de*

Stevens

Stevens ist wie Cube eigenständig und zählt zu den beliebtesten Marken in Deutschland. Produziert wird seit 1994 in hauptsächlich in Deutschland und Europa (insgesamt 85 %). Wo die restlichen 15 % produziert werden, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Engagement bzgl. Nachhaltigkeit gibt es darüber hinaus keine Informationen.

2019 hat Sevens seinen wichtigsten Produktionsbetrieb Paulsen Bikemontage bei Osnabrück übernommen und führt diesen unter dem Namen Stevens Produktion GmbH weiter. Das ist jetzt erst mal keine Neuerung, die Fahrräder liefen schließlich schon immer hier vom Band. Vielmehr ist das ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland.

Wir haben eine Anfrage bezüglich des Produktionsstandortes der 15 % gestellt, aber aktuell noch keine Antwort erhalten.

 

Giant

giant fahrradDer taiwanesische Hersteller ist der weltgrößte Hersteller von Fahrrädern und produziert in Taiwan, China und den Niederlanden. Neben Fahrrädern ist Giant auch Hersteller von Rahmen und damit Zulieferer von anderen Herstellern. Infos über Nachhaltigkeit findet man keine, außer dass Giant die World Bicycle Relief unterstützt.
→ Giant Bikes bei idealo vergleichen*

Cannondale

cannondale fahrradEndfertigung: Taichung (Taiwan)
Cannondale ist der viert-größte Fahrradhersteller der Welt und gehört seit 2008 zum kanadischen Dorel-Konzern (ebenso wie GT Bikes)
Dorel orientiert sich an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit. Auf die Rahmen gibt Cannondale eine lebenslange Garantie.
→ Cannondale bei idealo vergleichen*

 

Diese Fahrradhersteller haben dringendem Nachholbedarf:

Wenn man sich die Eigenauskunft und das Engagement anschaut, müssen wir leider sagen, dass einige Hersteller ganz schön aufholen müssen.

Specialized

specialized fahrradThe Big S ist einer der wenigen Hersteller, die auf ihrer Homepage wenigstens ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit veröffentlichen.
Darin steht, dass Specialized versucht, einen kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Also Müllvermeidung, Recyclingfähigkeit, verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, faire Bezahlung und Behandlung an den Produktionsstandorten. Ebenso wie Trek unterstützt Specialized World Bicycle Relief. Produziert wird ein Großteil der Fahrräder von SpeedTech in Kambodscha.

Das ist besonders irritierend, da Specialized Bikes bei vergleichbarer Ausstattung deutlich teurer als andere Marken sind. Bei günstigeren Modellen, die dann etwa auf dem Preisniveau von deutschen Marken sind, werden gerne mal echte Schrott-Teile verbaut. Kleine Anekdote: Mein Fahrradhändler hätte mir damals das Gravel-Einsteiger-Modell der Diverge Serie nur verkauft, wenn er andere Bremsen hätte montieren dürfen. Er weigerte sich strikt, mir die Serienausstattung anzubieten.
→ Specialized Modelle bei idealo vergleichen*

Trek

Der US-Hersteller streitet sich mit Giant regelmäßig um den Titel „größter Hersteller der Welt“. Mittlerweile gehört auch die DDR Traditionsmarke Diamant zum Unternehmen und wird wie alle anderen Trek-Fahrräder in Asien produziert (aktuell wird die Produktion von China nach Kambodscha verlegt). Trek unterstützt „World Bicycle Relief“ und versorgt Unternehmer, Gesundheitspersonal und Schüler in ländlichen Regionen Afrikas mit speziell an die Umgebung angepassten Fahrrädern.
Trek Bikes bei radonline.de*

 

Centurion / Merida

Die deutsche Traditionsmarke Centurion hat den taiwanischen Hersteller Merida gekauft und ist damit ein Schwergewicht in der Branche geworden. Produziert wird in Taiwan. Informationen zu Nachhaltigkeit gibt es leider nicht.

Bulls

Die Fahrradmarke ist noch recht jung, aber schon sehr bekannt. Das liegt daran, dass von der ZEG Zweirad Einkaufsgenossenschaft vertrieben wird – also auf einen sehr präsenten Partner im Fahrradhandel zurückgreifen kann.

Leider gibt der Hersteller gar keine näheren Informationen zum Thema Nachhaltigkeit. Wo Bulls produzieren lässt, ist unbekannt. Genau wie Cube, sind auch Bulls Fahrräder bei den Recherchen der Zeit in Kambodscha aufgetaucht.

Kreidler / vsf Fahrradmanufaktur, Rabeneick, ebike Manufaktur

Die Cycle Union hat im Dezember 2022 genau wie die Mutter Prophete Insolvenz angemeldet. Mir blutet das Herz, schließlich habe ich hier vor vielen Jahren meine Ausbildung gemacht. Ein mehrmonatiger Produktionsstopp aufgrund einer Cyberattacke war wohl ein wesentlicher Grund für die Insolvenz. Wie es mit den Marken weitergeht, wissen wir aktuell nicht. 

Nachhaltige Fahrräder von „Underdogs“

Wer in den nächsten Fahrradladen geht, wird diese Marken hier nicht oder nur schwer finden. Dennoch möchten wir sie hier vorstellen.

Urwahn

uwahnFahrräder aus dem 3D Drucker Made in Germany. Beim Material setzen die Magdeburger vollständig auf Stahl – Durch die 3D-Drucktechnik wiegen die Bikes aber trotzdem nicht mehr als ein gängiges Alu und Carbonfahrad. Der Rahmen hat ein einzigartiges Design, der Knick an der Stelle, wo eigentlich das Sattelrohr ist, sieht ungewöhnlich aber geil aus – Die Urwahnmodelle sind echte Schönheiten und ziehen in Kombination mit den wunderschönen Farben sicher für Aufsehen. Nach dem Urbanbike, dem Roadbike gibt es seit diesem Jahr auch ein Gravelbike mit dem klangvollen Namen „Waldwiesel“. Wermutstropfen dürfte für viele der Preis sein – Alle Modelle liegen nämlich jenseits von 3.000 Euro. Das Waldwiesel schlägt mit saftigen 4.500 Euro zu Buche. In Aktion kannst Du das Gravelbike auf dem YouTube-Kanal „Die Fahrradfanatiker“ anschauen. Wer aber das Geld hat, bekommt hier nachhaltige Fahrräder mit einzigartigem Design.
urwahnbikes.com

Utopia Velo

Die charakteristischen Kreuzrahmen sind sicher gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch cool. Utopia Velo sitzt im Saarland, wo auch die gesamte Produktion stattfindet. Die Rahmen kommen nicht, wie bei vielen anderen, aus Taiwan, sondern werden in den Niederlanden produziert. Stahl benötigt zur Herstellung übrigens weniger Energie als Aluminium oder Carbon und ist damit neben Bambus ein nachhaltiges Material für Fahrräder. Während viele Fahrräder auf dem Markt nur ein maximales Gewicht von 100-120 kg zulassen, eignen sich die robusten Utopia Velo Modelle für große und schwere Personen bis 200 kg. Also keine Ausreden mehr! Die 5 Modelle gibt es in verschiedenen Ausfertigungen, unter anderem auch jeweils als Pedelec. Für alle, die ein günstiges gebrauchtes Fahrrad bevorzugen, hat Utopia Velo eine eigene Gebrauchtwagenbörse.
Kaufen kannst Du die Utopia Velo Modelle bei einem Vertragshändler oder online über auf utopia-velo.de

Patria

Fahrräder aus Stahl – Made in Germany. Der Nachteil an Stahl ist das Gewicht. Wer aber sein Fahrrad nur selten Treppen hoch- oder runtertragen muss, kann das getrost vernachlässigen. Während der Fahrt macht das Gewicht eines Alltagsfahrrades kaum einen Unterschied. Patria produziert seit mehr als 15 Jahren in Leopoldshöhe. Vom Rahmen bis zur Endfertigung alles aus einer Hand und damit mit kurzen Transportwegen. Sogar E-Bikes und Lastenfahrräder werden hier mittlerweile gebaut. Über den Konfigurator kannst Du Dir Dein Wunschrad zusammenstellen oder Du schaust bei einem Fachhändler vorbei.

 

Fazit

100% nachhaltige Fahrräder gibt es nicht. Das liegt vor allem an der langen Lieferkette und den vielen Bauteilen. Trotzdem ist das Fahrrad das nachhaltigste und umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel. Und wer einmal auf 2 Rädern durch atemberaubende Wälder geheizt ist, das Adrenalin beim durchschlängeln auf wunderschönen Trails gefühlt hat, das Euphoriefestival nach einer fordernden Fahrt auf den nächsten Gipfel erlebt hat und dabei seine Lungen mit großartiger Luft geflutet hat, der weiß, dass Biken der geilste Sport von hier bis nach Feuerland ist.

Gebrauchte Fahrräder

Wie in allen Bereichen gilt auch hier: Gebraucht ist nachhaltiger als neu. So bekommst Du bei Greenstorm* runderneuerte E-Bikes. Marktplätze, wie zum Beispiel Bikesale bieten eine große Auswahl:

 

 

Was kann ich, als Biker noch tun, um mehr Nachhaltigkeit in mein Hobby zu bringen?

  • Kaufe ein hochwertiges Bike (Bikes vom Discounter oder aus dem Baumarkt sind Wegwerfartikel!)
  • Kaufe nachhaltige Outdoor Mode und Ausrüstung (zum Beispiel hier)
  • Verwende biologisch abbaubare Schmiermittel. Etwa das auf Wasser und Wachs basierende Squirt Chain Lube*. Das benutze ich selbst und bin restlos begeistert. Sehr ergiebig und schont meine Kette, ist unfassbar leise und meine Ritzel machen nach knapp 10.000 km  noch nicht den Eindruck verschlissen zu sein (normal sind die nach 5000 km, ja durch)
  • Pflege Dein Bike, damit es lange hält
  • Versuche Dein altes Bike zu verkaufen und wirf es nicht einfach auf den Müll.
  • Verhalte Dich im Wald wie ein Gast, nicht wie ein Wilder.
  • Bringe gebrauchte Schläuche zu Deinem Fahrradhändler zurück. Schwalbe hat ein Recyclingprogramm – dabei ist es völlig egal, von welchem Hersteller Dein Schlauch ist. Hier kannst Du nach teilnehmenden Händlern in Deiner Stadt suchen.
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Ein Gedanke zu „Nachhaltige Fahrräder. Wie nachhaltig sind Fahrradhersteller?“

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