Fairarscht – 10 Greenwashing Beispiele → Kritisch hinterfragt

In Zeiten von Fridays for Future lohnt es sich für Unternehmen, sich ein grünes Image zu verpassen. Statt aber ernsthaft und vollständig umzudenken, greifen manche Konzerne gerne zum Pinsel und schwurbeln irgendwas von “Nachhaltigkeit hat für uns einen hohen Stellenwert” zusammen. Sie verwenden Werbegeldern um dem Konsumenten einzuhämmern wie umweltfreundlich man doch ist, bis er das ungeprüft glaubt. Das ist Greenwashing! Wir klären hier über die Praktiken auf und zeigen die bekanntesten Greenwashing Beispiele. →

Was ist Greenwashing?

Greenpeace hat dafür Kriterien festgelegt. Greenwashing liegt vor, wenn…

  • Das Kerngeschäft an sich schon umweltschädlich ist (zum Beispiel Kreuzfahrten und die Kohle oder Mineralöl-Industrie)
  • mehr Geld für Werbung als für den Umweltschutz ausgegeben wird (zum Beispiel Krombacher Regenwaldkampagne)
  • Lobbyarbeit betrieben wird, um den Umweltschutz zu umgehen. Also mit der rechten Hand Umweltschutz vorgaukeln und gleichzeitig die Politik für das Gegenteil zu beeinflussen.
  • Mit Selbstverständlichkeiten geworben wird. Wenn zum Beispiel Auflagen oder Gesetze eingehalten werden, ist das kein grünes handeln, sondern schlicht: Das Befolgen von Gesetzen (Zum Beispiel, wenn bald erste Unternehmen damit werben würden ab 2021 auf Plastikstrohhalme zu verzichten)

In unseren Augen zählt es ebenso als Greenwashing, wenn mit einem ökologischen Vorteil geworben wird, aber um den zu erreichen, an anderer Stelle umweltschädlicher gearbeitet wird. (zum Beispiel Dentabs). Ebenso ist die Betonung auf Nachhaltigkeit, obwohl nur ein sogenanntes Leuchtturm-Produkt nachhaltig hergestellt wird, nichts anderes als Greenwashing

Feiner Unterschied: Während Greenwashing zwar eine Form der Verbrauchertäuschung ist, aber grundsätzlich nicht illegal ist, zählt eine Lüge als unlauterer Wettbewerb und ist verboten. Beispiel: Bio drauf schreiben obwohl aus konventioneller Landwirtschaft.

Greenwashing Beispiele und Praktiken

Wir beginnen bei jüngeren Fällen von Greenwashing und arbeiten uns weiter zu Dauerbrennern und Siegeln. Wir empfehlen an dieser Stelle auch die ZDF Doku “Grüne Versprechen – Wie Verbraucher getäuscht werden” Dort wirst Du auch einige der hier beschriebenen Greenwashing Beispiele wieder finden.

Aldi vs. Plastik – 1 Cent für Obsttüten

Das ist ein besonders dreister Fall von Greenwashing. Aldi gibt sich hier als Kämpfer gegen Plastik. Tatsächlich werden die wenigsten Kunden diesen Cent merken und entsprechend auch nicht auf die dünnen Tütchen. Es gelangt also keine einzige Plastiktüte weniger in Umlauf. Das bedeutet: Aldi macht einen Cent mehr Reingewinn. Nur mal angenommen jeder der 46 Mio. Kunden würde eine Plastiktüte im Jahr kaufen, macht das knapp eine halbe Millionen Euro Reingewinn – Nur mit Plastiktüten. In Wahrheit dürften wohl deutlich mehr Knotentütchen rausgehen.  Dass darüber hinaus ein Großteil des Aldi-Sortiments ohnehin in Plastik verpackt ist, lässt diese Aktion noch absurder aussehen.

Round Table for sustainable Palmoil.

PSPO Greenwashing2004 wurde der RSPO von Unilever und WWF. Ziel ist es unter anderem “Einhaltung der Gesetze” Allein dieses Ziel zeigt, wie “wertvoll” der RSPO ist. Gesetze brechen ist strafbar – sich daranzuhalten ist also nicht nachhaltig, sondern es ist ganz banal “Sich an geltendes Recht halten” Aber selbst das wird noch nicht mal konsequent umgesetzt. Bis Ende 2018 bekam ein Unternehmen das Siegel “nachhaltiges Palmöl” wenn es beispielsweise 20.000 Hektar Wald bewirtschaften (=vernichten) will, musste er im Gegenzug 500 Hektar Regenwald schützen. Spitzendeal – oder? Mittlerweile sind Rodungen allerdings verboten, daran hält sich nur niemand. Der weltgrößte Palmölproduzent Wilmar International, ebenfalls Mitglied des RSPO hat sich 2013 dazu verpflichtet, keinen Regenwald mehr zu roden – Seine Zulieferer machen aber fröhlich weiter und haben erst kürzlich 70.000 Hektar Regenwald zerstört. Größter Kunde von Wilmar: Unilever. Gründungsmitglied des RSPO.

Während im Sommer 2019 die Welt auf die Waldbrände in Brasilien geschaut hat, wurde in Indonesien fast unbemerkt brandgerodet. Jetzt rate mal wessen Zulieferer das waren?

Primark cares – really?

primark greenwashingDie erbärmlichen Versuche von Primark nachhaltig zu wirken sind eines der dreisteren Greenwashing Beispiele. “Bei Primark findest Du jetzt immer mehr Mode aus nachhaltige Baumwolle” So wirbt der Fashion-Discounter. Was beim Verbraucher hängen bleibt: “Primark hat jetzt nachhaltige Mode” Was Primark tatsächlich macht: einige wenige Teile mit nachhaltiger Baumwolle zu produzieren. Es ist den unterbezahlten Näherinnen und Nähern völlig egal ob die Baumwolle nachhaltig ist oder nicht. Hinzu kommt, dass nachhaltige Baumwolle nicht zwingend Bio ist. Und selbst das, was dann noch übrig bleibt, hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun: Primark verarbeitet nämlich Baumwolle der Better Cotton Initiative ein, das selbst ein Greenwashing-Label ist. Dazu später mehr. Besonders dreist ist es dann von Primark das Design der VEJA Sneakers zu kopieren. Gefährlich, wenn der Verbraucher das verwechselt und dann mit gutem Gewissen glaubt ein Super Schnäppchen gemacht zu haben.

H&M Conscious Kollektion

H&M GreenwashingAuch hier möchten wir betonen, dass H&M bereits ein paar Hebel in die richtige Richtung umgestellt hat, aber noch lange nicht nachhaltig ist. So wirbt H&M damit, dass sie recycelte Materialien verwenden. Klingt toll – oder? Tatsächlich sind das gerade mal 0,2-0,6 % der gesamten Kollektion (Quelle: Handelsblatt.com) H&M betont, dass Kleidung maximal 20 % recycelte Fasern enthalten kann, weil sonst die Qualität leidet – Andere Herstellen beweisen allerdings das Gegenteil, Patagonia zum Beispiel, hier sind es 56% und wir alle kennen die Qualität der Outdoormarke. Ebenso gibt es keinerlei Kriterien wie die Partnerfabriken die Conscious Kollektion herstellen müssen. Bis 2018 wollte H&M allein 850.000 ArbeiterInnen der Zulieferer existenzsichernde Löhne zahlen. Auch wenn sich der Modekonzern auch heute noch für sein Versprechen von 2013 feiert – Gehalten hat er  es nicht. Deshalb fordert die Kampagne für saubere Kleidung: Turn Around H&M!

BCI: Grüne Sklavenarbeit

BCIDie Better Cotton Initiative ist ein Siegel für nachhaltige Baumwolle. Leider ist es nichts wert – also absolut nichts. Das Siegel ist mit 19 % Marktanteil der Liebling der Branche: Adidas, Mango, Ikea und H&M beziehen beispielsweise  Baumwolle mit dem BCI Label. Eigentlich will das Zertifikat sicherstellen, dass auf den Baumwollplantagen faire Arbeitsbedingungen, keine Sklaverei und keine Kinderarbeit stattfindet. Gehalten wird davon nichts, wie in der ZDF Doku “Schmutzige Baumwolle” belegt wird. Arbeitende Kinder in den Spinnereien, Sklaven auf den Feldern in Usbekistan. Kein Hersteller will deshalb usbekische Baumwolle. Statt aber gegen die Verhältnisse dort vorzugehen, hat sich die Better Cotton Initiative dazu entschieden, die Baumwolle einfach um zu labeln. Das “Siegel” ist so übel, dass sogar die Bundesregierung das Siegel aktuell einem erneuten Prüfungsprozess unterzieht. (Quelle: Siegelklarheit.de) Deutlich besser und transparenter ist Cotton made in Africa

Delfin-freundlicher Thunfischfang

delfinfreundlicher fischfangIn den 80er-Jahren hatte man große Angst, dass Delfinfleisch in Thunfisch-Dosen steckt. Abgesehen davon, dass es für mich keinen Unterschied macht Delfin oder Kuh zu essen, werden Delfine eben deshalb “versehentlich” gefangen, weil Thunfisch zur Beute von Delfinen gehören. Das heißt in einem Thunfischschwarm sind immer auch Delfine, die gerade Jagd machen. Gehen wir mal davon aus, dass die Tiere nicht qualvoll in den Fangnetzen verenden, sehen vor allem japanische Fischer den Delfin als Konkurrenz und wer sich schon immer gefragt hat, warum in Japan jedes Jahr ein Blutgemetzel in flachen Buchten stattfindet: Das ist der Grund – Man dämmt dort die Delfinpopulation ein, um selbst ertragreicheren Thunfischfang zu haben.
Selbst wenn Hersteller garantieren, dass kein Delfinfleisch enthalten ist und beteuert “Delfin-freundliche” Fangmethoden einzusetzen, so ist der Thunfischfang an sich schon, wie Peta treffend formuliert “so Delfin-freundlich wie eine Schiffsschraube”

MSC Siegel für nachhaltigen Fischfang

MSC Greenwashing BeispielWir bleiben bei Fischen und kommen zu einem der verlogensten Lebensmittelsiegeln: MSC. Gegründet wurde die Organisation von WWF und (Tada!) Unilever. Und jetzt ratet mal woran Unilever, die hinter Iglo stehen noch mehr Interesse hat als an Umwelt- und Tierschutz? Genau: maximalen Gewinn. Allein eine einzige Tatsache führt das Siegel ad absurdum. Grundschleppnetze sind nämlich erlaubt. Also die Fangmethode, die den wertvollen Lebensraum am Meeresgrund rücksichtslos kaputt schreddert oder kurz: die am wenigsten nachhaltige Fangmethode gilt beim MSC Siegel als nachhaltiger Fischfang. Zwar wurden die Netze verbessert, dass sie den Meeresboden nicht ganz so schlimm beschädigen – Es bleibt aber Umweltzerstörung.

Kommen wir zur Regelung von Überfischung und Beifang. Das wird zwar geregelt, aber zahlreiche Fischereien geben einen feuchten Scheiß darauf und sind trotzdem MSC zertifiziert. So, dass sich sogar der WWF in Teilen von seinem eigenen Siegel. Erst 2016 wurde der Fang des Granatbarsches zertifiziert. Der Bestand dieser Tiefseefische ist in den vergangenen Jahren mehrfach kollabiert. 2015 waren mindestens 5 zertifizierte Fischarten stark bedroht
Aktuell steht das MSC Siegel bestenfalls für nachhaltig zerstörten Lebensraum.
Immerhin hat man auf die Vorwürfe reagiert und umfassende Reformen angekündigt. Wir sind gespannt. Mehr zum Thema findest Du bei Greenpeace.de

Green Cruising

Kreuzfahrten werden von vielen geliebt aber von noch mehr Menschen gehasst. Sie steht als Symbol für umweltschädlichen Urlaub. Und die schwerölbetriebenen schwimmenden Hotels sind in der heutigen Zeit auch nichts, das man genießen sollte. Da ist es nur verständlich, dass Kreuzfahrtunternehmen alles dran setzen grüner zu werden. AIDA zum Beispiel wirbt bereits mit Green Cruising. Tatsächlich bezieht sich das auf eines von insgesamt 13 Schiffen in der Flotte. Bis 2023 sollen weitere 2 Schiffe mit LNG betrieben werden. Also 1/5 der Flotte. Beim Verbraucher soll aber bewusst nur eines hängen bleiben: Aida Kreuzfahrten sind umweltfreundlich. Abgesehen davon, dass LNG zwar weniger Schadstoffe ausstößt, ist die Gewinnung, beispielsweise über Fracking mehr als fragwürdig. Also von echtem “Green Cruising” ist AIDA und die gesamte Branche noch See-meilenweit entfernt.

Auch der Einbau von Filteranlagen ist kein echtes Bestreben zu mehr Nachhaltigkeit: Das ist die Einhaltung der neuen Grenzwerte. Hinzu kommen Verschmutzungsprivilegien (zum Beispiel Biomüll und Fäkalien ins Meer leiten)

Auch mit sanftem Tourismus haben Kreuzfahrten nichts zu tun. Die regionale Wirtschaft in den Häfen hat nichts, absolut nichts von den einfallenden Tagestouristen, die auch weiterhin alles auf dem Schiff konsumieren und über den Reiseveranstalter buchen. Wir haben uns hier mit sanftem Tourismus genauer beschäftigt.

Bekanntestes Greenwashing Beispiel: Krombacher rettet den Regenwald

1 Kasten = 1 Quadratmeter, das war bis 2018 das Versprechen. Fakt ist, dass Krombacher seit 2002 4 Mio. Euro an einen Regenwaldfond (WWF)  gespendet hat. Das Geld wurde aber nicht, wie in der Kampagne versprochen zur Aufforstung bzw. verwendet, sondern Ranger in einem nordafrikanischen Nationalpark mit Equipment wie Geländewagen oder Funkgeräten ausgerüstet. Die Intention war hier nicht den Regenwald zu retten, sondern Abverkauf. Die Privatbrauerei hat mehr für Marketing ausgegeben, als Gelder in den Regenwald gesteckt wurden. Konkret: Es wurden 0,3 % des Verkaufspreises an ein Regenwaldprojekt gespendet. Dagegen steht ein Umsatz Plus von 8 % im ersten Jahr der Kampagne (Quelle: zeit.de) In absoluten Zahlen heißt das: 9 Mio. Euro Marketingbudget im Jahr 2002. An den WWF wurden 600.000 Euro gespendet. Das ist ein sogenanntes hartes Greenwashing Kriterium.
Selbst wenn, wir mal die Quadratmeter-Formel nehmen, wurden 97 Quadratkilometer Regenwald geschützt. Das entspricht 0,01 % des afrikanischen Regenwaldes.

Ähnliche Projekte haben Danone, Pampers, Haribo umgesetzt. Hier waren es soziale Projekte. Das Krombacher Regenwaldprojekt ist aber sicher das prominenteste Beispiel dafür. Gespendet wird bei solchen Aktionen immer weniger als 0,5 % des Umsatzes. Statt also ein teures Markenprodukt wegen so einem Versprechen zu unterstützen, kannst Du besser direkt an ein Projekt Deiner Wahl spenden.

Dentabs – Tabletten zum Fresse polieren

Zero Waste ist ein grundsätzlich guter Ansatz. Und viele halten die Zahnputztabletten für den Gipfel der Nachhaltigkeit. Um aber auf die Verpackung verzichten zu können, wird an einer anderen Stelle sehr viel mehr Energie aufgewendet als bei Zahncreme in der verhassten Plastiktube. Nämlich beim Tabletten pressen. Eine Hochleistungsmaschine für Zahnpasta schafft in einer Stunde 1 Mio. Liter Zahncreme, also genug Zahnpasta für 1 Mio. mal Zähneputzen. In der gleichen Zeit schafft eine Tabletten-Presse zwischen 250 und 360.000 Tabletten. Gehen wir davon aus, dass beide Maschinen ähnlich viel Energie benötigen, läuft die Maschine für Dentabs 4 mal länger.
Wir haben hier handelsübliche Maschinen verglichen, wir wissen nicht wie viel Energie tatsächlich für Dentabs verbraucht wird. Allerdings wollen wir damit zeigen, dass es sich lohnt etwas genauer zu hinterfragen, wie umweltfreundlich ein Produkt tatsächlich ist. Hierbei handelt es sich nicht 100 % um eines der Greenwashing Beispiele, aber es passt dennoch gut in diese Kategorie.

Der WWF: Steigbügelhalter für Greenwashing?

Hier möchten wir jetzt nicht pauschal die Keule herausholen und auf den WWF einprügeln – Das hat er nämlich nicht verdient. Vielmehr wollen wir das etwas differenzierter betrachten. Der WWF versucht immer den Handel und die Industrie ins Boot zu holen. Das ist zwar grundsätzlich ein sinnvoller Weg, schließlich kann man hier eine sehr starke Hebelwirkung erzielen. Leider geht der WWF für unseren Geschmack oft zu stark auf die Industrie zu. Andererseits wäre es schlimmer, wenn die Unternehmen gar nichts in dieser Richtung unternehmen würden. Der Verbraucher hat großes, teilweise blindes Vertrauen in den WWF und so greift er ohne zu hinterfragen zu Produkten mit dem berühmten Panda. Wir haben hier in der Liste allein 3 Greenwashing Beispiele, in denen der WWF verstrickt ist (MSC und Palmöl)
Wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, bitte genauer hinzuschauen und zu hinterfragen wenn Du irgendwo das WWF Label siehst.

 

Greenwashing Beispiele: Unser Fazit

Wir haben hier 10 Greenwashing Beispiele erklärt, tatsächlich können wir die Liste unendlich weiterführen. Letztendlich ist Greenwashing überhaupt möglich, weil sich der Verbraucher oft nur oberflächlich damit beschäftigt. Dringt ein Öko-Buzzword in die Hirnwindungen vor, ist der Drops für viele gelutscht. Schließlich sucht der Verbraucher auch nur nach Gründen warum er sein eigenes Verhalten nicht ändern muss. Da kommt dem ein oder anderen Greenwashing gerade gelegen.

Je aufgeklärter Verbraucher sind, je genauer wir hinschauen, desto schwerer wird es für Unternehmen sich grün zu waschen. Das geht dann so weit, bis es billiger ist echte grüne Maßnahmen zu ergreifen, als mit Milliardenschweren Werbebudgets so zu tun. Das ganze könnt man durch Strafen beschleunigen – Ja wir sind der Meinung, dass es für Greenwashing Strafen geben muss. Dafür braucht es rechtsverbindliche Regeln, Greenpeace hat zwar Regeln vorgelegt, aber gefordert ist unsere Bundesregierung.

Kennst Du weitere Greenwashing Beispiele? Lasse uns gerne einen Kommentar da.

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