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Iron Roots | Meine Erfahrungen mit plastikfreier Sportkleidung

Meine aktuelle Mission lautet: ein Kleiderschrank ohne Plastik. Bei Alltagsmode bin ich schon durch. Bei meiner Sportausrüstung war ich bislang noch nicht so erfolgreich. Das könnte sich mit dem niederländischen Sportartikelhersteller IRON ROOTS ändern. Hier möchte ich Dir das Unternehmen vorstellen und meine Erfahrungen mit der nachhaltigen Sportbekleidung von IRON ROOTS beschreiben.

Meine IRON ROOTS Erfahrungen

IRON ROOTS hat mir ein Shirt und eine Hose zur Verfügung gestellt und ich hatte es bei der ein oder anderen Fahrradrunde an. Zwar ist das Shirt kein klassisches Fahrradtrikot – aber ich bin Cyclocrosser / Gravelbiker und damit nicht an den Presswurst-Dresscode gebunden. Ich kann anziehen, was ich will. Da das Shirt etwas länger ist, kann man es gut zum Biken tragen.

Der erste Eindruck

iron rootsSchon beim ersten Anfassen fühlt man die Qualität. Die Nähte sitzen – Ihr kennt das sicher, wenn schon bei neuen Klamotten Fäden an den Nähten heraushängen. Das ist hier nicht so. Das Material fühlt sich weich und fest an. Irgendwie auch schwer, obwohl es federleicht ist. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das anders beschreiben kann. Vielleicht trifft es „dicht“ ganz gut – Ja, das Material ist dicht und hochwertig verarbeitet.

Auch die Größe ist im grünen Bereich. Ich trage fast immer L, das sitzt hier locker ohne zu schlabbern. M würde mir vermutlich auch noch passen. Und das finde ich schon großartig. Erst kürzlich habe ich zu einem teureren T-Shirt gegriffen, weil das als M perfekt gepasst hat – Einfach aus Prinzip.

Der Style gefällt mir auch sehr gut. Das zentrierte Logo auf der Brust ist schick und das unscheinbare „Eucalyptus“ hinten an der Seite ist einfach cool.

ironroots.com*

Aus welchem Material ist IRON ROOTS Sportkleidung?

Bei Sportkleidung dominiert Synthetik, egal ob nun neu oder recycelt – Bei jedem Waschgang löst sich Mikroplastik und landet am Ende im Meer, weil auch die Kläranlagen das nicht vollständig filtern können. Die Antwort der Natur auf atmungsaktive Funktionskleidung ist immer häufiger Merinowolle – aber für Veganer scheidet das aus. Und damit sind wir beim Materialmix, der bei IRON ROOTS zum Einsatz kommt: Eukalyptus, Buchenholz (TENCEL™) und Hanf. Also alles plastikfrei! Zwar findest Du aktuell auch noch Baumwolle, aber IRON ROOTS möchte auf Kurz oder Lang vollständig auf Baumwolle verzichten und auf die genannten Materialien setzen.

Mein T-Shirt besteht bereits zu 100 % aus TENCEL™ Lycoell. Die Hose aus 54 % Eukalyptus und 46 % Buchenholz. Alle Kleidungsstücke sind vegan!

Das Material hat die perfekten Eigenschaften für Sportkleidung:

  • Atmungsaktiv
  • Temperatur regulierend
  • Antistatisch
  • antibakteriell

Außerdem:

  • Verbraucht das Holz 20 % weniger Anbaufläche als Baumwolle und 10 % weniger Wasser.
  • Ist es biologisch abbaubar

Wo produziert IRON ROOTS?

Hergestellt wird in Griechenland und Portugal. Alle Fabriken sind SMETA zertifiziert. SMETA (Sedex Members Ethical Trade Audit).

Das bedeutet, es werden die 4 Punkte kontrolliert:

  • Arbeitsbedingungen
  • Gesundheit & Sicherheit
  • Umweltbilanz
  • Geschäftsethik

Wer steckt hinter IRON ROOTS?

Das Label wurde 2017 von ein paar Freunden in den Niederlanden, wo auch heute noch der Firmensitz ist. Die Vision: Faire Sportbekleidung ohne Plastik. Wir denken, das ist gelungen!

Mein Fazit

Es sitzt bequem und fühlt sich toll auf der Haut an. Die Atmungsaktivität ist gut, obwohl ich mir vorstellen kann, dass es an High Performance Kleidung nicht ganz herankommen, wobei ich auch denke, dass es für die allermeisten Sportler mehr als nur ausreicht. Auf meinen schweißtreibenden CX-Touren hat das Shirt jedefalls nicht versagt.
Egal, ob für ein heftiges Workout im Fitnessstudio, beim Yoga, beim Joggen und wie ich beim Biken – die Sportklamotten sind für alles geeignet.

IRON ROOTS ist eine Bereicherung für meine Sportausrüstung und ich werde mir sicher weitere Shirts bestellen. → ironroots.com*

 

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