Nestlé-Marken Boykott! Das sind alternative Produkte

Wenn man ohne groß nachzudenken einkauft, ist die Wahrscheinlichkeit, dass da mindestens ein Nestlé Produkt im Wagen liegt sehr hoch. Egal ob Wagner Pizza, Maggi Brühe oder Garden Gourmet – Ein riesiges Geflecht an Marken und Beteiligungen. Es gibt gute Gründe Nestlé zu boykottieren (unten im Artikel mehr dazu) aber um einen Nestlé-Marken Boykott konsequent durchzuziehen, muss man wissen, was eigentlich alles zu Nestlé gehört.

Hier möchten wir Dich unterstützen und haben diese Liste an Alternativen zu Nestlé Marken recherchiert. Dabei konzentrieren wir uns auf Produkte und Marken, die man im normalen Supermarkt kaufen kann – Das ist nicht immer gleich eine nachhaltige Lebensmittelmarke, aber dennoch besser als Nestlé. Wir möchten hier auch nicht über Sinn und Unsinn der Produkte sprechen, natürlich sind Fertiggerichte nie besonders nachhaltig, allein schon wegen der zusätzlichen Verpackung.

Nestlé-Marken-Boykott | Was gehört zu Nestlé? Und was sind die Alternativen?

Legende:
Rot = Nestlé
Gelb = andere Konzerne oder Unternehmen, die nicht zu den Großkonzernen (Pepsico, Unilever, Procter & Gamble, Mars, Mondelez) gehören. Also durchaus Marken, die gekauft werden können, aber das Thema Nachhaltigkeit auch nicht besonders ernst nehmen. Diese Produkte sind oft günstiger und wir sehen sie als akzeptable Alternativen, besonders wenn man beim Einkauf auf den Taler achten muss.
Grün = Entweder Bio, Fair Trade oder klein und unabhängig

Maggi
Beschränken wir uns hier mal auf Suppen, denn jegliche Fertiggewürzmischungen von Maggi und Knorr sind schlichtweg überflüssig.
→ Littlelunch, Küchenbrüder, Wünsch dir Mahl
Dr. Reichs FODMAP Brühe No. 1*, Feinkost Englert*, Gefro*

Krumm Glücklich powered by HoN
Suppen aus krummen / gerettetem Gemüse – Mittlerweile steht auch Maggi drauf, das ganze firmiert unter House of Nestlé.
Die Idee Gemüse zu retten hatten vorher schon andere: Rettergut bzw. Dörrwerk. Anders als die Maggi Plörre, sind die Suppen von Rettergut 100 % BIO und kosten dasselbe. Wer krummes Gemüse lieber selbst verarbeitet, kann sich hier einen etepetete Gutschein sichern.
Rettergut/Dörrwerk*, etepetete-bio*

Wagner
→ Alberto, Dr. Oetker (immer noch besser)
→ G
ustavo, Biopolar, Alnatura.
Aufgepasst: “Pizza amerikanische Art” von Globus ist ebenfalls Wagner
Anmerkung: Mitglieder der Familie Oetker ist an der Rüstungsfirma ESG  beteiligt. Hierbei handelt es sich um ein Privatinvest – Der Konzern selbst hält hier keine Anteile (Quelle: Welt.de)

Thomy (Senf, Mayonnaise, Fertigsoßen)
→ Bautzner und Löwensenf (gehören beide zu Develey), Kühne (eigenständig)
→ Biozentrale, Zwergenwiese, Byodo

Buitioni (Pasta, Pastasoßen)
→ Barilla, 3 Glocken, Birkel
→ Byodo, Alnavit, Rewe Bio, Biozentrale

Garden Gourmet (Tofu, Hummus, Fleisch-Ersatzprodukte)
→ Rügenwalder, Homann, Vegetaria
→ Taifun, Wheaty, Vantastic Food, Veggy Friends, Alnatura, Like Meat

Süßigkeiten und Cerealien

Süßigkeiten / Schokolade
Kit Kat, Lion, Smarties, After Eight, Rolo, Schoko Cossies, Chocolate Chips, Nuts, Yes, Butterfinger, Cailler
Im “gelben Segment” gibt es keinen Hersteller. Hier gibt es nur Gut und Böse. Auch Milka, Lindt, Mars, Ferrero sind nicht zum empfehlen.
→ Ritter Sport, Gepa*, Die gute Schokolade, Alnatura, Zotter* >>> Hier findest Du unserer Lieblingsmarken Fairtrade Schokolade

Ceralien (Clusters, Cini Minis, Nestle Fitness, Cheerios, Nesquick, Schreddies)
→ Dr. Oetker, Kelloggs, Kölln
→ Seitenbacher, Alnatura, Alnavit, Biozentrale

Eiscreme (Die Eisparte firmiert unter Froneri, mit den Marken Landliebe, Schöller, Mövenpick, Nuii, Toberone, Daim, Oreo, Erlenbacher)
→ Ben and Jerrys (gehört zwar zu Unilever, ist aber immerhin teilweise Fairtrade), Langnese
→ Florida Eis, Alnatura, Das Eis (vegan) Denree
Anmerkung: Häagen Dazs gehört zu General Mills und die wiederum arbeiten im Joint Venture Cereal Partners mit Nestlé zusammen.

Getränke

Mineralwasser (in Deutschland erhältlich: Vittel, San Pelegrino, Contrex, Aqua Panna)
→ Alle anderen Wassermarken
→ Leitungswasser
Anmerkung: Vio und Apollinaris gehören zu Coca Cola

Nespresso / Nescafé
Melitta, Tchibo, Segafredo, Lavazza
Gepa*, Alnatura, coffee-circle*, Happy Coffee*, Lebensbaum, Mount Hagen, J.J. Darboven Café Intención, Rapunzel >>> noch mehr Fairtrade Kaffee Marken
Anmerkung: Dallmayr hat zwar 2015 alle Anteile von Nestlé zurückgekauft, der Vertrieb soll aber weiterhin gemeinsam fortgeführt werden. Die Kaffeesparte von Mövenpick gehört zwar nicht zu Nestlé, dennoch arbeiten die beiden Unternehmen bei Eis zusammen.
Anmerkung: 10.05.2018 Nestlé übernimmt das Handelsgeschäft von Starbucks (Handelsblatt)

Solltest du jetzt eine Nespresso-Maschine zu Hause stehen haben, bitte nicht einfach wegwerfen, nur weil es von Nestlé ist. Das wäre nämlich absolut nicht nachhaltig. Gekauft ist gekauft. Aber du kannst auf nachhaltige Kaffeekapseln umsteigen und dabei auch noch ordentlich sparen. Wir empfehlen GOURMESSO*

Caro Getreide Kaffee
→ Naturara, Alnatura Malzkaffee, Gepa, Mount Hagen,  Lebensbaum, Rapunzel, Sonnentor

Nesquick
→ Kaba
→ Gepa, Koawach, Rapunzel, Rewe Bio, Alnatura

Babynahrung / Babypflege

Beba
→ Aptamil (Milupa), Hipp, Bebivita, Babylove
→ Löwenzahn Organics, Töpfer, DM Bio, Holle

Bübchen (Babypflege)
→ Penaten, Bebe (Johnson & Johnson), Hipp, Babylove (DM), Babydream (Rossmann)
→ Weleda, Töpfer, Alverde (DM), Alterra (Rossmann) Kneipp

Hundefutter / Katzenfutter

Tiernahrung (Purina, Beneful, Felix, Bonzo, Terra Canis)
Im Supermarkt scheinen nur 2 Hersteller vertreten zu sein, neben Nestlé noch Mars, die wir ebenfalls nicht empfehlen können. (Frolic, Pedigree, Whiskas, Royal Canin, Sheba, Dreamies, Kitekat, Chapi, Trill, Cesar und Natusan)
Echte Alternativen findest du hier: green-petfood.de* | Doggiepack* | naftie*

Beteiligungen – Was gehört zu Nestlé?

Um einen Nestlé-Marken Boykott konsequent durchzuziehen, reicht es nicht darauf zu achten, ob hinten das Nestlé Logo klebt – Nein, die Schweizer haben ihre Finger bei jeder Menge Unternehmen im Spiel.

Nestlé hält übrigens 29,6 % an L’Oréal und ist damit zweitgrößter Stimmberechtigter. Der Vollständigkeit wegen gehört L’Oréal auf die schwarze Liste für einen Nestlé Boykott.

Und damit an den Marken: Logona, Logocos, Santé, Garnier, Maybelline Jade, Essie, Softsheen Carson, NYX Cosmetics. Sowie Lancôme, Biotherm, Helena Rubinstein, Kiehl’s, Beauté, Clarisonic, Diesel, Maison Martin Margiela, Urban Decay, Shu Uemura, Yue Sai, Guy Laroche und Paloma Picasso.
Außerdem die Apothekenkosmetik Vichy, La-Roche-Posay, innéov, Rober & Gallet, Skin Ceuticals, Sanoflore

Die Kosmetik-kette The Body Shop gehörte zwischen 2005 bis 2017 ebenfalls zu L’Oréal, wurde aber 2017 an den brasilianischen Natura Konzern verkauft

Alternativen:
Balea, Isana
Weleda, Alverde, Atera, Levara, Hej. Noch mehr Alternativen findest Du in unserer Bestenliste: Naturkosmetik

Gehört Ralph Lauren zu Nestlé?

Nein. Ebenso wenig wie DIESEL, Stella Mc Cartney, Yves Saint Laurent und Giorgio Armani. Diese Marken tauchen immer wieder in Zusammenhang mit Nestlé auf. Richtig ist lediglich: L’Oréal produziert unter Lizenz für diese Firmen die Parfums. Wir konnten bei unserer Recherche keine weiteren Verflechtungen der Firmen finden. Man kann also sagen: Ja diese Unternehmen arbeiten zusammen, sind aber eigenständig.

Updates:

22.07.2021: Herta

Die Marke Herta wurde Anfang 2021 an den spanischen Konzern Casa Tarradellas verkauft

10.06.2019: Terra Canis

Die Tierfuttermarke Terra Canis wurde bereits im April 2017 von Nestlé übernommen. Wir haben das erst jetzt erfahren und entsprechend oben nach getragen.

02.05.2019: McDonalds

Der neu eingeführte vegane Burger Big Vegan TS entstand in Zusammenarbeit mit Nestlé. Der Patty stammt von Garden Gourmet (siehe oben unter Fleischersatz)

07.06.2018: Krombacher

Krombacher und Nestlé haben eine Partnerschaft geschlossen. Krombacher ist damit Lizenznehmer von Nestea. Das wird zwar mit Wasser aus einer Quelle in Würzburg produziert, aber es ist  schwer zu begreifen, dass ein Unternehmen, das seit Jahren Projekte für den Erhalt des Regenwaldes finanziert, jetzt plötzlich mit einem Unternehmen zusammenarbeitet, welches maßgeblich an der Rodung des Regenwaldes beteiligt ist.

04.04.2019: Krombacher gibt Vertrieb von Nestea wieder auf

Grund ist der Umsatzeinbruch der Marke Nestea und Boykottaufrufe gegen Krombacher. Beide Unternehmen gehen nun wieder getrennte Wege. Quelle: Westfalenpost

01.08.2018: Logocos Naturkosmestik

L’Oréal kauft die Logocos Naturkosmetik AG und damit die Marken Logona, Sante, Heliotrop, Fitne, Ihre Klassiker. Alternative Naturkosmetik findest Du hier

 

Diese Liste hat nicht den Anspruch vollständig zu sein, sie soll Dir vielmehr einen Überblick geben und Dir den nächsten Einkauf leichter machen.
Du bist der Meinung, wir haben was vergessen? Dann freuen wir uns über Deinen Kommentar

Gute Gründe für einen Nestlé-Marken Boykott

Wasserprivatisierung

Das ist das wohl das bekannteste und beliebteste Argument, wenn man nach Gründen für einen Nestlé-Marken Boykott fragt. Natürlich ist es ein Skandal, dass Nestlé Wasser in armen Regionen abpumpt, das die Menschen dort dringend zum Leben brauchen und es klingt wie ein ganz makaberer Witz, wenn der Lebensmittelkonzern dann behauptet, er würde das Grundrecht auf Wasser unterstützen.

Aber nicht nur in armen Regionen sorgt Nestlés Durst nach Profit für Unmut. Im französischen Vittel sinkt der Grundwasserspiegel jährlich um 30cm. 

So pervers die Wasserpolitik ist, trotzdem bleibt es nur ein Punkt auf einer langen Liste von Verbrechen an Natur und Menschheit.

Regenwaldabholzung

“Wir werden kein Palmöl verwenden, für den extra Regenwald abgeholzt wurde.”
Das haben Nestlé, Mars, Unilever und Pepsico versprochen. Wie ernst das gemeint war, hat Greenpeace kürzlich enthüllt. In Indonesien wurde im Mai 2018 eine Fläche halb so groß wie Paris gerodet von einem Palmölproduzenten, der genau diese Konzerne beliefert.
Wer also Nestlé Produkte konsumiert, hat ein Stück Regenwald auf dem Gewissen.

Babymorde

Ja, genau so muss man das ausdrücken. Es begann bereits in den 70ern und dauert bis heute an. Durch aggressive Werbung (kostenlose Proben durch Hebammen und Ärzte) hat es Nestlé geschafft die Mütter in Afrika und Indonesien zu überzeugen, dass Milchpulver besser ist als Muttermilch. Danach hat die Mutter die Wahl: Verunreinigtes Wasser oder von Nestlé gestohlenes, abgepacktes Wasser zu kaufen. Dieser perverse Kreislauf zeigt das Grundprinzip von Nestlé. Das wäre etwa so, wie wenn man den Markt mit überzuckerten Produkten flutet und dann für teures Geld Diätmittel verkauft. Moment mal, gibt es nicht sogar einen Konzern, der genau das macht – ach ja Optifast, ein Diätmittel aus dem Haus Nestlé

Kinderarbeit, Zwangsarbeit

Nestlé ist der zweitgrößte Schokoladenhersteller der Welt (hinter Mars). Elfenbeinküste und Ghana sind die bevorzugten Herkunftsländer. 2 Mio. Kinder arbeiten dort auf Kakao-Plantagen. 200.000 Kinder werden als Sklaven gehalten. Nun gibt es keine eindeutigen Beweise, dass Nestlé das fördert, aber diesem Konzern ist jegliches Leben schlicht egal, warum sollte es beim Kakao anders sein? Wir haben zu diesem Thema bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Du brauchst noch mehr Gründe für einen Nestlé-Marken Boykott? Hier: Wikipedia

Fairerweise muss man immer die anderen Lebensmittelkonzerne ebenfalls nennen (z.B.: Unilever, Procter & Gamble, Mars). In diesem Artikel sollte es aber um Alternativen zu Nestlé im Speziellen kümmern.

Nestlé-Marken Boykott
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2018 habe ich nachhaltige-deals gegründet, weil mir das Thema persönlich am Herzen liegt. Wir leben in einer Zeit, in der wir auf nichts verzichten müssen und trotzdem nachhaltig leben können. Das einzige, was wir tun müssen ist, den Blickwinkel zu ändern und unsere Prioritäten gerade rücken. Deshalb betreibe ich diesen Blog. Ich möchte einen Wegweiser für nachhaltigen Konsum bieten. Seit über 20 Jahren bin ich im Marketing tätig. Seit 10 Jahren leiste ich mir den Luxus kein Auto zu besitzen und ernähre mich vegan. Ich bin kein Mode-Experte, ich bin auch kein Beautyblogger - Mich interessiert nur: Wie viel Nachhaltigkeit steckt drin. Und genau unter diesem Aspekt stelle ich hier nachhaltige Produkte, Projekte oder Firmen vor.

50 Gedanken zu „Nestlé-Marken Boykott! Das sind alternative Produkte“

  1. Pingback: My Cups und Gourmesso | Rabatt auf bessere Kaffeekapseln

  2. Hallo,
    ich glaube da hat sich ein Fehler eingeschlichen.
    Unter der Überschrift “gehört Ralph Lauren zu Nestle” steht, dass auch DIESEL nicht dazu gehöre. EIne Überschrift darüber, also bei der Erklärung, dass netle anteile an l’oreal hat, wird aber erwähnt, dass damit auch DIESEL zu boykottieren sei. Ein Widerspruch, oder?

  3. Bei Nudeln ist ja zum Beispiel Rewe Bio aufgeführt als gute Alternative. Wie sieht es dann mit Edeka Bio aus? Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Bio Anforderungen?

    1. Die Alternativen sind keinesfalls eine vollständige Liste.
      Zwischen Edeka Bio und Rewe Bio dürfte kein Unterschied sein.

      Da bei mir im Haus aber direkt ein Rewe-Markt ist, gehe ich entsprechend selten in einen anderen Supermarkt. Deshalb sind die Rewe Eigenmarken bei mir einfach präsenter.

  4. Hallo
    leider ist Nestle eine der wenigen Firmen die Allergene verlässlich angibt und bei Anfragen wegen Allergenen und Spuren schnell und offen antwortet.
    Bei hochgradigen Nuss-Schalenfrucht-Allergikern ist das lebenswichtig, die genaue Deklaration der Allergene, da reichen ja schon Spuren. Deswegen müssen wir als Allergiker-Familie immer wieder zähneknirschend auf Nestle-Produkte zurückgreifen.
    Und nein, das hat nichts mit Fertigprodukten zu tun, das fängt ja schon beim Salz und Öl an.
    Würden andere Firmen genauso verlässlich Spuren deklarieren und kommunizieren, dann wäre es ein leichtes auf andere Produkte auszuweichen.

    1. Danke für Deinen Kommentar.
      Aber Alete wurde 2014 an den Finanzinvestor BWK (unter anderem Wüstenrot) verkauft.
      Der hat die Marke Anfang 2019 an das Deutsche Milchkontor (u.a. Milram) weiter verkauft.

  5. Hallo!
    Ich bin heute erschrocken, als ich die Landliebe Eiscreme umgedreht hab, stand da „Froneri“. Das machte mich stutzig weil ich wusste dass das mit Schöller zu tun hat. Also hab ic nachgeschaut, und soweit ich das verstehe gehört froneri zu 50/50 Nestlé und R&R Icecream. Das heißt doch, dass auch Landliebe Eis zu nestle gehört, oder wie seht ihr das? Das ganze Marken Zeug ist wirklich so undurchsichtig…

    1. Danke für Deinen Kommentar, Laura.
      Das wussten wir noch nicht und ich habe das gerade auch im Artikel geändert.
      Zwar wird von Landliebe lediglich unter Lizenz hergestellt, genau wie Milka, Daim, Toblerone, Oreo.
      Das heißt die Marken selbst gehören zwar nicht zu zu Nestlé, die Eiscreme aber sehr wohl.

  6. Hallo Oliver, ein herzliches Danke für die gute Recherche. Ich bin drauf gestoßen, da ich immer wieder nach einer smarties Alternative für meine Kinder suche. Erklärt mal einem 3 Jährigem, warum er eins (der immer noch wenigen) Kinder ist, die die nicht dürfen.
    Vielleicht hat ja jemand schon eine expandierte Testreihe gemacht?!
    Hast du zufällig auch Recherchen in Richtung Cargill angestrengt? Das ist für mich nämlich noch zu undurchsichtig.
    Viele Grüße, Ana.

  7. Allnatura muss aber auch kritisch gesehen werden da diese zur Zeit versuchen einen Betriebsrat zu verhindern und das mit einem der AfD nahestehenden Anwalt. Die Verhinderung eines Betriebsrates ist in Deutschland übrigens eine Straftat.

      1. Anja Nottelmann

        Storck, Merci zumindest, enthält Palmöl! Das sollte somit auch von der Einkaufsliste gestrichen werden! Meiner Ansicht nach!

    1. Nein, Bärenmarke wurde 2003 zusammen mit Glücksklee und Lünebest an die Hochwald Nahungsmittelwerke AG verkauft. Lediglich die Markenrechte “Bear Brand” für den asiatischen Raum liegen bei Nestlé.

  8. Bitte nochmal konkret: Haben die Eigendiscountmarke wie z.b. gutundgünstig- Katzentrockenfutter mit Nestle zu tun? Danke!Anschi

    1. Das ist leider nicht pauschal zu beantworten.
      Bei den Eigenmarken kann es sein, dass Produkt A von einem anderen Hersteller produziert wird, als Produkt B.
      Sogar innerhalb von einer Sparte. So kann es sein, dass die Fleischwurst von Herta produziert wird, der Schinken aber nicht. Hinzu kommt, dass die Hersteller wechseln, so kann es sein, dass ein Produkt 2018 von einem anderen Hersteller kommt, als 2019.

      Wirklich sicher kannst Du Dir nur bei den genannten Marken sein.

      Am ehesten hilft vielleicht diese Seite weiter: http://handelsmarken.focus.de/

    1. Danke für den Hinweis.
      petnatur hat sein Partnerprogramm offline genommen, ohne uns zu informieren. Das ist schade, passiert aber.
      Wir haben stattdessen jetzt green-petfood.de verlinkt.

  9. Hallo! Und danke für die Liste. Kapselkaffeemaschinen definitiv nicht wegschmeißen, wenn jemand so etwas hat. Es gibt auch Mehrweg-Kapseln in verschiedenen Ausführungen und Größen, das kann man googeln 🙂 Liebe Grüße.

  10. Danke für den tollen Bericht, Oliver.

    Volvic gehört übrigens auch zu Nestlé. Kannst du das bitte ergänzen?

    Vielen Dank.

      1. Hallo Gabi,
        das basiert noch auf einem Bericht von ZDF WISO aus dem Jahr 2013, wo in einem Viertel der Bio Produkte genetisch verändertes Gemüse nachgewiesen wurde.

        Da Hipp nur ein hauseigenes Bio-Siegel verwendet, fehlt uns Transparenz und deshalb steht Hipp “nur” auf der gelben Liste.

  11. Bzgl Hundefutter gibt es noch ein sehr bekanntes Futter, dass sich an den Nestlé-Konzern verkauft hat – die Hundefuttermarke Terra Canis ist leider ca. 2017 eine Partnerschaft mit dem Konzern eingegangen.
    Hier gibt es im hochqualitativen Hundefutter-Segment in kleineren Manukaturen dann Alternativen..
    Man muss dann etwas schauen, aber viele Supermärkte haben zum Beispiel schon Futter von Lunderland, Herrmanns Bio, MjamMjam etc., 🙂

  12. Ein freundliches “Hallo”,
    unterliege ich einem Irrtum oder werden unter der Rubrik “Definitiv frei von Nestlé Produkten sind beispielsweise diese Onlineshops” nicht doch Produkte vom dem verwobenen Nestle- Konzern bzw. Unterkonzernen angeboten?
    Eigentlich dann doch ein dickes “no-go”. Beste Grüße.

    1. Hallo Michael,
      Danke für Deinen Kommentar.
      Bei Lebensmitteln ist das so, weil Nestlé keine Biomarken hat oder an welchen beteiligt ist. Bei allen 3 Shops handelt es sich um Bioläden.
      Auch nach “Garden Gourmet” bei Vekoop haben wir gesucht und es ist dort nicht erhältlich.

      Was wir aus zeitlichen Gründen und aufgrund der Aktualität noch nicht überprüft haben sind die Kosmetikmarken der Logocos, da würde es mich nicht wundern, wenn die gelistet sind.

      Solltest Du aber dennoch ein Nestlé Produkte dort finden, lass es uns gerne wissen.

  13. Hallo , vielen Dank für den informativen Artikel. Jedoch konnte ich nicht umhin , über die ganzen Tippfehler zu stolpern, besonders im letzten Artikel bzgl. Krombacher, wo zudem auch der Satzbau nicht paßt.
    Sicherlich etwas kleinkariert, aber macht keinen guten Eindruck 😉

    1. Hallo Thomas,
      Danke für Deinen Kommentar. Nein das ist nicht kleinkariert. Gerade den letzten Absatz habe ich mal zwischen Tür und Angel geschrieben und dann oft hin und her und wieder zurück geändert. Der war ja echt gruselig. Wahrscheinlich habe ich beim Schreiben die letzten Krombacher-Reste vernichtet 🙂

  14. Mir ist gerade aufgefallen, dass die Aldi-Eigenmarke Lemar ganz in der Nähe der Maggi-Werke in Radolfzell hergestellt wird. Momentan versuche ich wirklich, den Produkten von Nestlé aus dem Wege zu gehen, aber die Firmen des ‘Imperiums’ produzieren anscheinend auch auf No-Name-Basis.

    1. Danke, Bettina für Deinen Kommentar.

      Ja bei Eigenmarken ist das nicht immer so offensichtlich. Wir haben zwar bei unserer Recherche auf wlw.de keine Nestlé Verbindungen außer der Pizza gefunden. Aber die Verträge ändern sich hier auch gerne mal recht schnell, so dass man nie sicher sein kann.

      Aus diesem Grund haben wir Eigenmarken aus der Alternativ-Liste bewusst rausgehalten.

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