Wahrscheinlich ist es der Gegenstand, den wir täglich am häufigsten in die Hand nehmen: Der Geldbeutel – und genau deshalb sollte es nicht das Billigteil aus Plastik sein, das sich zweimal hinsetzen, bereits auflöst. Wir stellen Dir hier nachhaltige Geldbeutel vor, von minimal/winzig bis groß. Es gibt Menschen, die stopfen alles in ihren Geldbeutel. Der schwillt dann auch gerne mal auf die Größe eines Schrankkoffers an und beim Aussortieren kommen dann so Raritäten zum Vorschein, wie der Kassenbon von DM vom November 1998 über 2,99 für einen Deostift.
Vegane, nachhaltige Geldbeutel
Wir beschränken uns hier auf vegane Geldbeutel, denn mit der heutigen Möglichkeiten, gibt es absolut keinen Vorteil von Geldbörsen aus Leder. Vegane Alternativen sind genauso robust und langlebig und das ganz ohne Tierleid. Natürlich eignen sich die Accessoires auch als Geschenk für jeden Anlass.
Sperling | Das vegane Wallet aus Kork
Das kleine, handliche Wallet „Minimal“ ist bei mir seit einiger Zeit in Gebrauch und daran wird sich auch erst mal nichts ändern. Vorher hatte ich ein Spacewallet, das ist zwar noch minimaler, dafür ranzen die Karten nach einiger Zeit ab, weil die ja oben und unten nackt herausstehen und so in der Tasche an Kleingeld, Schlüssel und Co permanent schubbern. In meinem speziellen Fall – bei Fahrradtouren muss es im Satteltäschchen einen regelrechten Kampf gegen Multitool, Luftpumpe und Ersatzschlauch führen. Beim Wallet von Sperling ist alles geschützt, dadurch ist es zwar etwas größer, aber in der Summe perfekt – ganz einfach, weil es von vorn bis hinten durchdacht ist. Aber alles der Reihe nach…
Beim Material setzt Sperling, wie auch bei ihren nachhaltigen Rucksäcken auf Kork. Die Rinde der Korkeiche ist ein Segen für Klima und Artenschutz! Die Bäume werden nämlich nicht gefällt, die Rinde wird lediglich geerntet. Hinzu kommt, dass Korkeichen, die regelmäßig geerntet werden, sogar mehr CO₂ kompensieren. Als im Mittelmeerraum beheimatete Baumart (vor allem Portugal und Süd-Spanien) ist Kork ein regionaler Rohstoff. Nicht unwichtig, gerade für modische Accessoires: Korkleder sieht einfach schick und edel aus und fühlt sich einfach toll an: glatt und weich.
Die Verarbeitung des Wallets von Sperling ist hochwertig und ich kann mir gut vorstellen, dass mein Wallet in einem oder zwei Jahren immer noch so aussieht wie heute. Produziert wird unter fairen Arbeitsbedingungen in Shenzhen (China)
Das Minimal Wallet ist gerade mal so groß wie eine Kreditkarte und ist aufklappbar und mit einem Druckknopf verschließbar. Auf der Rückseite hat das Wallet ein mit einem Reißverschluss gesichertes Münzfach. Da passt natürlich nicht viel rein – ich nenne Münzen immer Bäckergeld, weil der kleine, süße Bäcker bei mir im Kiez am Samstagmorgen einfach noch kein Wechselgeld in der Kasse hat, lege ich immer ganz brav meine 3,60 € auf den Tresen – das hat da gut Platz.

Der integrierte RFID Schutz rundet das gesamte Konzept ab. Ich mag mein Sperling Wallet. Neben dem Minimal Wallet (45 €) gibt es auch noch das größere Wealthy und das noch größere Generous (59 €). Wie alle Produkte sind natürlich auch die Wallets vegan.
Paprcuts | abgefahrene Designs aus Kraftpapier

Produziert werden die Portemonnaies in Deutschland und Polen und sind ab 37,95 € erhältlich
Ethnotek | Knallbunte Designs von Kunsthandwerkern

Hergestellt werden die Geldbeutel und Kleintaschen in Vietnam und kosten 19 € – 59 €
Leonca | frisches Geld in alten Schläuchen


Wir leben in einer Zeit, in der wir auf nichts verzichten müssen und trotzdem nachhaltig leben können. Das einzige, was wir tun müssen ist, den Blickwinkel zu ändern und unsere Prioritäten gerade rücken.

