Nachhaltige Smartphones | Welche Marken sind auf dem Weg?

Das Smartphone hat längst Besitz von uns ergriffen – Wir haben das Steuer aus der Hand gegeben und überlassen viele Entscheidungen einem Stück Elektronik. Bei uns liegt aber weiterhin die Entscheidung, welchen Fußabdruck diese Geräte hinterlassen sollen und hier kann die einzige Antwort sein: nachhaltige Smartphones. Welche Hersteller sind auf Kurs? Und was kannst Du beim Smartphone Kauf beachten?

Gibt es überhaupt nachhaltige Smartphones?

Wir wissen natürlich alle, ein Smartphone besteht aus jeder Menge wertvoller Ressourcen. Angefangen mit dem Lithium Akku bis hin zum Plastikgehäuse. Nichts davon ist unproblematisch in Sachen Nachhaltigkeit, dennoch haben einige Hersteller die Zeichen erkannt und steuern den richtigen Kurs an. Es gibt 4 wesentliche Punkte, die es zu bewerten gilt: verwendete Materialien bzw. Quellen, Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette, die Reparierbarkeit und die Haltbarkeit, was die Versorgung mit Softwareupdates mit einschließt. Eines steht jedenfalls fest: nachhaltige Smartphones müssen nicht teuer sein!

 Nachhaltige Smartphones am Eco Rating erkennen

eco-ratingDie fünf großen Telekommunikationsanbieter haben gemeinsam ein Eco Rating eingeführt. Hier werden Geräte bezüglich ihrer Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit, Recyclingfähigkeit, Klimafreundlichkeit und dem Umgang mit Ressourcen bewertet. Ob es sich hierbei um Greenwashing handelt, oder eine unabhängige glaubwürdige Bewertung stattfindet, können wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Bleiben aber am Thema dran. Grundsätzlich halten wir den Ansatz aber für den richtigen, schließlich wäre das Eco Rating erstmals ein transparentes, einheitliches Label. Stand Heute (Dezember 2021) wurden 36 Modelle bewertet.

Android oder iOS – Welches System ist nachhaltiger?

Die Frage, welches System technisch das Bessere ist, überlasse ich Leuten, die auch was davon verstehen und am Ende liegt es sowieso an den persönlichen Präferenzen. Für uns und den Gesichtspunkt Nachhaltigkeit spielt allerdings die Updatepolitik eine entscheidende Rolle.

Egal, wie nachhaltig ein Smartphone hergestellt wird, wenn es alle 3 Jahre ausgetauscht werden muss, weil die Software keine Updates mehr erhält, das Gerät aber eigentlich noch funktioniert, bringt das alles nichts. In Zeiten, in denen wir sogar Banking per App erledigen, ist ein veraltetes System ein Sicherheitsrisiko und es fühlt sich an wie der Tanz auf dem Minenfeld. Die meisten Hersteller von Android Geräten nutzen genau diesen Umstand, um regelmäßig neue Geräte zu verkaufen, indem sie den Softwaresupport auslaufen lassen.

Motorola (gehört zu Lenovo) hat dieses Jahr sogar seine Updatepolitik umgestellt  – Die neuesten Geräte bekommen, wenn überhaupt nur noch ein Update. Damit rutscht Motorola als einstiges Vorbild in Sachen Updates auf die hintersten Ränge.
Andere Hersteller sind nur minimal besser – In der Regel werden Android-Geräte 3 Jahre mit Updates versorgt, danach läuft man mit einem Sicherheitsrisiko und eingeschränkter Funktionalität herum. Das Problem: Nach 3 Jahren ist das Gerät in der Regel noch voll funktionsfähig und reicht für die meisten Nutzer immer noch aus, landet aber nicht viel zu oft trotzdem im Müll.

Abhilfe soll das Project Mainline schaffen. Damit will Google Updates selbst über den Playstore bereitstellen und so länger für Sicherheit sorgen. Eingeführt wurde Project Mainline mit Android 10 und seit Android 11 greift es für alle 25 Komponenten. Wie lange die Systeme aktualisiert werden, ist uns aktuell nicht bekannt.

Apple hat hier noch einen deutlichen Vorsprung. Mein iPhone SE der ersten Generation hat im Herbst 2021 sogar noch das 15er-Update bekommen und ist damit in seinem sechsten Lebensjahr immer noch up-to-date. Das ist vorbildlich!

Wie sich das neue EU-Gesetz hier auswirkt, lässt sich aufgrund der aktuell sehr schwammigen Details noch nicht abschätzen. Dennoch ist ein guter, aber nur erster Schritt. Die Richtlinie sieht vor, dass ab 2022 ein Recht auf Softwareupdates besteht. Wie lange diese Updatepflicht besteht, wird im Bundesgesetz nicht geregelt, sehr vage heißt es: „… während des Zeitraums, den der Kunde aufgrund der Art und des Zwecks der Sache und ihrer digitalen Elemente sowie unter Berücksichtigung der Umstände und der Art des Vertrags erwarten kann“ (Quelle: SZ.de)

Der Akku und die generelle Reparierbarkeit

Der Akku ist in der Regel das Erste, was über die Wupper geht. Das nutzen die Hersteller längst zu Ihrem Vorteil und verbauen fast ausnahmslos den Akku fest, sodass wir Verbraucher keine Möglichkeit haben diesen auszutauschen. Noch nicht mal Werkstätten machen das bei jedem Modell. Ich kann mich noch an mein erstes Smartphone erinnern, da habe ich einfach den Akku mit 2 Handgriffen gewechselt und schon verdoppelte sich die Lebenszeit meines Gerätes. Natürlich hat daran kein Hersteller ein echtes Interesse.

Nachhaltige Smartphones müssen reparierbar sein!  Also wie leicht lässt sich das Gerät reparieren, wenn einzelne Teile das zeitliche segnen? Wenn man sich das Ranking von ifixit anschaut, dann kommt kaum ein Hersteller auf mehr Punkte als 6 von 10 – Die Mehrheit liegt bei 3 bzw. 4 Punkten. Auffällig ist außerdem: je neuer die Modelle, desto schlechter der Score. Apple liegt mit 6 im oberen Drittel – das ist übrigens auch der Grund warum Du bei den Portalen für gebrauchte Technik mehr Apple Geräte als andere Marken findest. Wir berücksichtigen deshalb im Folgenden den ifixit score bei unserer Bewertung.

Markencheck: Nachhaltige Smartphones

Jetzt haben wir bei der Updatepolitik alle Android-Kandidaten in einen Topf geworfen, das ist nicht ganz fair. Zwei Hersteller gehen nämlich den gegen gesetzten Weg – Bzw. können wir SHIFTphones und Fairphone als Vorreiter bezeichnen – Das sind 100 % nachhaltige Smartphones!

Fairphone

nachhaltige smartphones: fairphoneDer Pionier, wenn es um nachhaltige Smartphones geht. Auffällig ist die modulare Bauweise: Kamera, Akku, Lautsprecher, Display kann jeder ganz einfach zu Hause austauschen. Das verlängert die Lebensdauer. Bei allen verwendeten Metallen und Erden achtet das niederländische Unternehmen auf faire Bedingungen. Das Gold ist sogar Fairtrade zertifiziert. Beim Gehäuse kommt beim Fairphone 3+ bereits 40 % recycelter Kunststoff zum Einsatz. Das neue Modell Fairphone 4 ist Elektromüll neutral. Das bedeutet, für jedes verkaufte Gerät, die gleiche Menge an Elektromüll recycelt wird.

Oft muss sich das Fairphone den Vorwurf gefallen lassen, technisch nicht mit den Topmodellen der Mitbewerber mithalten zu können. Das mag zwar stimmen, aber ich behaupte: Für den Großteil der Konsumenten reicht das völlig aus.

Hergestellt wird das Fairphone in China bei Hi-P. Das Unternehmen hat also nur eingeschränkten Einfluss auf die Arbeitsbedingungen. Dennoch wurde dort einiges erreicht: 60 statt 66 Wochenarbeitsstunden und pro hergestelltem Gerät wird 5 $ in einen Fond eingezahlt, bei dem die Arbeiter demokratisch entscheiden können, was mit dem Geld gemacht wird. (Quelle: heise.de)

Mit Score 122 (von 200) zählt Fairphone zu den Certified B Unternehmen, die schon sehr weit sind. Das Fairphone 3 im Test: notebookcheck.com

Reparierbarkeit: 10 von 10 Punkten (ifixit)
Updatepolitik: Das 5 Jahre alte Fairphone 2 hat erst 2021 ein Android Update bekommen. Leider nur auf Android 9 – und genau das zeigt die Schwierigkeit, denn das Unternehmen musste tief in die Programmiererkiste greifen, weil der 5 Jahre alte Prozessor nicht mehr vom „normalen“ Android 9 unterstützt wird. Aber das zeigt, wie ernst es die Niederländer nehmen, das Smartphone möglichst lange mit Updates zu versorgen. Das aktuelle Fairphone 3+ wird bereist mit Android 10 ausgeliefert, wir können also davon ausgehen, dass das Gerät noch eine ganze Weile gepflegt wird.

Preis: Das Fairphone 3 kostet aktuell 399 Euro, der große Bruder Fairphone 3+ etwas mehr, nämlich 439 Euro und das brandneue Fairphone 4 579 Euro

Fairphones und Ersatzteile im Avocadostore*

SHIFTphones

nachhaltige smartphones: shiftAuf ähnlichen Pfaden wandelt das deutsche Pendant. Erst seit 2014 entwickelt die Shift GmbH nachhaltige Smartphones. Ebenfalls nach dem Baukastenprinzip. Angefangen hat alles mit einer Crowdinvesting Kampagne, bei der das Ziel mit 140 % locker flockig erreicht wurde. Besonders gut gefällt uns das Pfandmodell: Beim Kauf eines SHIFTphones zahlt man 22 € Pfand, die man vom Unternehmen zurückbekommt, wenn man sein nicht mehr reparierbares, defektes Gerät einsendet. Das Shift 7+ ist das aktuellste Modell aus dem Jahr 2016. Derzeit befindet sich das neueste Modell SHIFTmu in der Entwicklung und soll 2023 auf den Markt kommen. Produziert wird ebenfalls in China.

In Sachen Transparenz bewertet Stiftung Warentest SHIFTphones als sehr gut und bei der Rückverfolgbarkeit schneidet es sogar besser ab als das Fairphone. Bei der Unternehmenspolitik, bei Umwelt und Soziales liegt es knapp hinter dem Fairphone. Im Gesamturteil liegen sowohl das Fairphone als das SHIFTphone mit „Gut“ an der Spitze der Tabelle. (Quelle: Stiftung Warentest „Wie nachhaltig werden Smartphones produziert“ vom 22.09.2021)

2021 gewann das Unternehmen den deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Design.

Reparierbarkeit: 9 von 10 (ifixit)
Softwareupdates: Ausgeliefert wird mit Android 10. Das 2017 erschienene 6mq hat im Herbst 2021 ein Update auf Android 12 erhalten. Damit liegt SHIFTphone mit 4 Jahren deutlich vor großen bekannten Marken.
Preis: Das SHIFT 5me kostet aktuell 399 Euro, der Nachfolger SHIFT 6mq 699 Euro

SHIFTphones und Ersatzteile im Avocadostore*

Nachhaltige Smartphones von großen Marken?

Aber wie sieht bei den großen Marken aus? Gibt es nachhaltige Smartphones von den Marktführern? Wer hat die Zeichen der Zeit erkannt und hat bereits einige Hebel umgelegt? Wer produziert nachhaltige Smartphones? Es freut uns, dass wir hier tatsächlich einiges berichten können, leider können wir zu keinem Hersteller pauschale Aussagen treffen, weil es manchmal nur einzelne Modelle betrifft, aber es ist Licht am Ende des Tunnels. Da wir uns am CSR-Test von Stiftung Warentest orientieren, vernachlässigen wir die Marken Google, Huawei, Nokia, Sony und Xiaomi komplett, da diese im Test als „mangelhaft“ mit nahezu keinerlei Engagement in Sachen Nachhaltigkeit abgeschnitten haben.

Apple

iphoneiPhones sind langlebig! Das zeigt schon der geringe Wertverlust, was man auf den verschiedenen Plattformen für gebrauchte Technik beobachten kann. Hinzu kommt die gute Reparierbarkeit (zumindest für Fachwerkstätten). Die Geräte werden, wie oben bereits erwähnt, lange mit Softwareupdates versorgt. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass Apple immer wieder vorgeworfen wird, mit den Updates alte Geräte zu verlangsamen. Bei Stiftung Warentest erhält das CSR-Engagement von Apple lediglich die Note „Ausreichend“, die Unternehmenspolitik mit „gut“ und soziales mit „befriedigend“.

Seit 2020 sind die unternehmenseigenen Standorte offiziell klimaneutral. Das Problem: Drei Viertel der verursachten CO₂-Emissionen werden woanders verursacht (zum Beispiel bei Foxconn in Taiwan). 2030 soll aber die gesamte Lieferkette klimaneutral arbeiten. Seit 2018 sind Roboter im Einsatz, die iPhones in recyclingfähige Teile auseinander legen.

Reparierbarkeit: 5-6 Punkten von 10 (ifixit)
Updatepolitik: Aktuell liegt das bei 5-6 Jahren. Das iphone SE (1. Generation) aus dem Jahr 2016 erhielt noch iOS 15. Beim nächsten Update wird das SE und auch das iPhone 7 wohl leer ausgehen.
Preis: Das aktuelle iPhone 13 Pro Max reißt mit 1.800 Euro fette Krater in die Haushaltskasse. Das iPhone 13 Mini hingegen gibt es schon ab 799 Euro. Es lohnt sich aber ein Blick in die Shops für gebrauchte Technik, hier bekommst Du das iPhone SE (2. Gen / 2020) schon ab 250 Euro

iPhones bei cleverbuy*

Samsung

samsung2017 bildete Samsung bei Greenpeace das Schlusslicht in Sachen Ökologie (Guide to Greener Electronics). Wir wissen nicht genau, wie Greenpeace Samsung heute bewertet, aber offensichtlich hat sich einiges getan, denn beim aktuellen Stiftung Warentest Ranking liegt Samsung mit einem „befriedigend“ sogar noch vor Apple. Uns gefällt diese Entwicklung besonders gut, schließlich ist Samsung Weltmarktführer und verfügt damit über einen sehr großen Hebel.

Gemeinsam mit der Telekom arbeitet Samsung aktuell an einem „grünen Smartphone„, das aus nachhaltigen Materialien sein soll und auch über einen auswechselbaren Akku haben wird. Launch ist für Ende 2022 geplant. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geht aber noch weiter. Samsung ist schon länger Bestandteil des Telekom „we care“ Kreislaufprogramms, in dem Geräte zurückgenommen und wiederaufbereitet werden.

Reparierbarkeit: 2-4 Punkten von 10 (ifixit)
Updatepolitik: 2021 hat Samsung seine Update-Garantie auf 4 Jahre erweitert. Das gilt für alle Geräte ab Baujahr 2019. (Quelle: Samsung)
Preis: Das aktuelle Topmodell Z7 Fold 3 kostet stolze 1.800 Euro. Einsteiger Geräte gibt es aber schon für 100 Euro. Auch bei Samsung lohnt sich, insbesondere bei den neueren Modellen, ein Blick in die second hand shops.

Samsung Smartphones bei cleverbuy*

Gigaset

gigasetIch bin mir sicher, dass den deutschen Hersteller niemand auf dem Schirm hat, wenn es um Smartphones geht. Auch wenn das CSR Engagement von Gigaset nicht von Stiftung Warentest bewertete wird und es noch wenig Informationen bzgl. Reparierbarkeit und Updates gibt, möchten wir das GS5 als Underdog-Empfehlung in den Ring werfen. Das GS5 ist nämlich Made in Germany und damit ein Exot unter den Smartphones. Außerdem kann man den Akku einfach auswechseln (25 € kostet ein Ersatzakku).

Das Mittelklasse-Handy schneidet in Tests erfrischend gut ab und ist für viele Nutzer einen Blick wert.  Auch die Reparaturen finden im Werk in Bocholt statt. Generell verzichtet der Hersteller auf Plastik, wo es möglich ist und sogar die Verpackungen bestehen zu 90 % aus Recyclingmaterial. Achtung: Nicht alle Modelle von Gigaset können wir als nachhaltige Smartphones bezeichnen!

Reparierbarkeit: nicht bekannt.
Updatepolitik: Android 11 ist Auslieferungsstatus. Geplant ist ein Update auf 12. Generell verteilt Gigaset selten Updates, versorgt aber die Geräte regelmäßig mit Sicherheitspatches.
Preis: Das GS5 kostet 299,-€ gegen Aufpreis kann man die Rückseite gravieren lassen. Wer also nicht so viel ausgeben will und trotzdem ein Neugerät haben möchte ist dieses Smartphone einen Blick wert.

Gigaset.de*

Der Mobilfunktarif für nachhaltige Smartphones: WEtell

Nachhaltige Smartphones mit einem dreckigen Mobilfunktarif? Das ist  ein wenig wie mit dem SUV zur Umweltdemo fahren. Ein nachhaltiger Tarif ist also immer eine gute Idee

wetellWEtell ist der erste nachhaltige Mobilfunkanbieter Deutschlands. Du nutzt zwar hier das Netz von Vodafone, aber WEtell sorgt dafür, dass Dein Mobilfunkverhalten klimaneutral wird. Durch etwa den Bau von Solaranlagen. Das Freiburger Unternehmen produziert heute so viel Strom, wie für alle aktuell 10.000 Kunden benötigt wird. Zudem wird sämtlicher CO₂-Ausstoß kompensiert.

wetell.de*

 

Foto von Jeremy Levin von Pexels

 

nachhaltige smartphones
nv-author-image

2018 habe ich nachhaltige-deals gegründet, weil mir das Thema persönlich am Herzen liegt. Wir leben in einer Zeit, in der wir auf nichts verzichten müssen und trotzdem nachhaltig leben können. Das einzige, was wir tun müssen ist, den Blickwinkel zu ändern und unsere Prioritäten gerade rücken. Deshalb betreibe ich diesen Blog. Ich möchte einen Wegweiser für nachhaltigen Konsum bieten. Seit über 20 Jahren bin ich im Marketing tätig. Seit 10 Jahren leiste ich mir den Luxus kein Auto zu besitzen und ernähre mich vegan. Ich bin kein Mode-Experte, ich bin auch kein Beautyblogger - Mich interessiert nur: Wie viel Nachhaltigkeit steckt drin. Und genau unter diesem Aspekt stelle ich hier nachhaltige Produkte, Projekte oder Firmen vor.

2 Gedanken zu „Nachhaltige Smartphones | Welche Marken sind auf dem Weg?“

  1. Hallo und danke für den Artikel

    Mein vier Jahre altes Smartphone musste ersetzt werden (Samsung S9, Display defekt, Akku schwach, Kamera kaputt… Reparatur unwirtschaftlich insbesondere da der Support für dieses Modell in absehbarer Zeit eingestellt wird).

    Fairphone und Shiftphone waren für mich keine Option, da technisch nicht auf Augenhöhe. Ich kenne mich und würde Geräte mit dieser Ausstattung nicht 4 – 5 Jahre nutzen.

    Apple habe ich noch nie genutzt und ich möchte nicht in ein weiteres System einsteigen.

    Ich habe mich für ein Google Pixel entschieden, da hier ein Update Support für 5 Jahre garantiert wird und die Hardware eine gute Nutzbarkeit über diese Zeit vermuten lässt.
    Außerdem wirbt Google damit bei Kunststoffen auf recycelte Matrrialen zurück zu greifen und auf Plastik zu verzichten. Bestimmt teilweise greenwashing, aber besser wie nichts.

    5 Jahre Updates ist fast ein Alleinstellungsmerkmal. Daher bin ich überrascht, dass Stiftung Warentest Google so bewertet.

    Wollt ihr euch die aktuellen Google Smartphones nicht doch Mal anschauen, mich wurde eure Meinung interessieren.

    Beste Grüsse
    Tobias

    1. Wir werden uns definitiv weitere Hersteller anschauen. Im ersten Schritt haben wir uns aus Zeitmangel erst mal auf die Marken -von Stiftung Warentest konzentriert. Alle unsere Artikel werden laufend aktualisiert und erweitert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.