Bürgerwerke: Die Energiezukunft gehört uns!

[Werbung] Ein Atomkraftwerk in Bayern. Schreckliches Bild, oder? Ich finde, es gibt kaum einen befriedigenderen Anblick als ein stillgelegtes Atomkraftwerk. Besonders schön ist es, wenn in direkter Nachbarschaft ein Vogelschutzgebiet entstanden ist, so wie hier bei Grafenrheinfeld. Es war einzig der Wille der Bürger, der Kernenergie den Hahn abzudrehen und es ist Bürgerwille, dass Kohle bald auf dem gleichen Abstellgleis steht. Genau wie beim Atomausstieg eiert unsere Regierung hin und her, vor und zurück – Da ist es nur konsequent, wenn die Bürger selbst die Energiewende gestalten – Und so entstanden die Bürgerwerke.

Was sind die Bürgerwerke?

Wie der Name schon vermuten lässt, gehören die Bürgerwerke den Bürgern und damit haben wir es hier mit einem unabhängigen Energieversorger zu tun, bei dem keiner der großen Energiekonzerne seine verstrahlten Finger im Spiel hat. Das Prinzip ist nicht neu, knapp 50% der erneuerbaren Energie ist bereits in Bürgerhand. Damit sind die Bürger quasi der Marktführer. Allerdings in vielen regionalen Energiegenossenschaften verteilt. Neu ist der Zusammenschluss von über 90 Genossenschaften zu einem bundesweiten Energieversorger: Das sind die Bürgerwerke. Sie versorgen Haushalte in Deutschland mit erneuerbarem Bürgerstrom sowie BürgerÖkogas mit wahlweise 5, 10 oder 100 % Biogas-Anteil aus Reststoffen der Zuckerrüben-Verarbeitung.

Energie in Bürgerhand ist die Zukunft

Eigentlich ist es schon die Gegenwart und es zeigt, dass die Ära der umwelt-zerstörenden Energiekonzerne zu Ende geht. Vattenfall, EnBW, RWE und E.ON sind Dinosaurier, die noch gar nicht begriffen haben, dass der Meteor schon lange eingeschlagen ist. Und das ist gut – Die Welt braucht diese Konzerne schlicht nicht.

Überall in Deutschland schließen sich Menschen zusammen und nehmen die Energiewende selbst in die Hand. Egal ob sie sich Solaranlagen auf´s Dach pflanzen oder in einen Windpark investieren. Eines haben all diese Leute gemeinsam: Sie wollen in Sachen Energie nicht mehr fremdbestimmt werden.

energieatlas 2018

Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz. Urheber/in: Bartz/Stockmar.

Ist der Strom der Bürgerwerke nachhaltig?

Kurze Antwort: Ja!
Wir haben hier bereits genauer beschrieben, was wir unter nachhaltigem Ökostrom verstehen.
Damit trägt der Bürgerstrom das Siegel für echten Ökostrom.
Es ist natürlich sehr viel nachhaltiger, wenn die betroffenen Bürger vor Ort entscheiden, wie und wo Energie produziert wird und dann direkt davon profitieren, als wenn ein Energiekonzern einfach ein Stück Wald kauft, den abholzt und den Menschen einen Windpark in die Aussicht pflanzt. Wir kennen die Berichte von verärgerten Bürgern – Ich kann diese Menschen verstehen. Die Energiewende gelingt nur dann, wenn wir alle Menschen auf diese Reise mitnehmen. Und genau hier setzt die Idee der Bürgerenergie an.

Woher kommt der Ökostrom?

Wir möchten an der Stelle drei unterschiedliche Projekte vorstellen, damit Du verstehst wie sich der Bürgerstrom zusammensetzt.

Die Gute Ute / Starkenburg
4,5 Millionen Kilowattstunden Windenergie werden hier jährlich produziert – also Strom für rund 1.250 Haushalte. Die Idee entstand aus der gebremsten Begeisterung der Menschen, wenn sie aus dem Wohnzimmer direkt auf ein Windrad starren. Die Akzeptanz steigt sofort, wenn man selbst auch einen Nutzen daraus zieht. Und so entstand das Projekt “die Gute Ute” – das Windrad gehört den mehr als 800 Mitgliedern der Energiegenossenschaft Starkenburg, die finanziell und ideell von dem Windrad in ihrer Nachbarschaft profitieren.

Bürgersolaranlage Neuler
Es gibt Menschen, die ruhen sich im Ruhestand aus – andere hingegen haben so viele Hummeln im Hintern, dass man sich neuen Projekten widmet. Zu letzteren Gruppe gehört Friedrich Schluck, der mit seiner Energiegenossenschaft Virngrund, seit 2010 Solaranlagen auf Dächern der Turnhalle, der Schule, der Feuerwehr und der Reitsporthalle in Neuler (bei Ellwangen) in Betrieb genommen hat. Die Anlage auf der Reithalle versorgt heute 80 Haushalte mit Sonnenenergie. Uns gefällt die Idee, Energie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden zu gewinnen besonders gut, da das 100% ungenutzter Raum ist und kein Millimeter Natur dafür weichen muss.

Wasserkraft Töging
Ich höre schon die Tierschützer…. Wasserkraft? Nein bloß nicht, da sterben Millionen Fische in den Turbinen. Hier am Innkanal nicht. Die Anlage liegt an einem künstlichen Kanal, zu dem Fische gar keinen Zugang haben. Hier wird also die natürliche Kraft des Wassers ohne negative Nebenwirkungen auf die Tierwelt genutzt, um nachhaltigen Ökostrom zu gewinnen. Rund 170.000 Haushalte können damit versorgt werden.

Du siehst also, worauf die Idee basiert. Quasi auf dem Prinzip “Kleinvieh macht auch Mist”
Hier findest Du noch mehr Beispiele für Bürgerenergieanlagen aus denen der Strom der Bürgerwerke stammt.

Wo kann ich Ökostrom der Bürgerwerke beziehen?

Überall in Deutschland.

Wieviel kostet nachhaltiger Ökostrom bei den Bürgerwerken?

Grundgebühr pro Monat: 8,90€
Arbeitspreis pro kWh: 27,00 Cent (Beispielrechnung PLZ: 10585, Preis kann regional abweichen)

Dafür bekommt man 100% nachhaltigen Ökostrom aus Bürgerhand und spart bei einem Verbrauch von 1.500 kWh im Jahr 765 kg CO2 ein.

Zum Tarifrechner

Zum Vergleich: Der Kohlestromtarif bei Vattenfall kostet 8,80€ Grundpreis + 26,28 Cent/kWh. Wenn man bedenkt dass hier ein Stromanbieter dahinter steckt, der über Jahrzehnte unser Klima mit dreckiger Kohle belastet hat, und dabei kaum merklich günstiger ist als der Ökostrom der Bürgerwerke, ist das kein guter Deal.

Eprimo (RWE) verlangt beispielsweise für seinen Ökostromtarif monatlich 10,44€  und 25,18 Cent/kWh. Bei einem Singlehaushalt mit einem Verbrauch von 1.500 kWh sind das gerade mal 46€ weniger als bei den Bürgerwerken, also 3,83€ monatlich. Dafür bekommt man die Gewissheit einen Energielieferanten zu haben, der mit der einen Hand “sauberen” Ökostrom verkauft und mit der anderen Hand den Hambacher Forst, einen Wald mit “hoher ökologischer Wertigkeit” (laut BUND) abholzt um an Braunkohle zu kommen. Ein verlogenes Geschäft! Und das für eine monatliche Ersparnis von weniger als einem Sixpack Bier. Kein guter Deal.

Und jetzt bist Du dran! Nimm Deine Energie selbst in die Hand

Anmerkung:
Bei diesem Artikel handelt es sich um bezahlte Werbung der Bürgerwerke. Es wurden uns keine Inhalte vorgegeben, der gesamte Artikel stammt aus unserer Feder.
Unser Versprechen an unsere Leser: Wir lassen uns nur dann für Artikel bezahlen, wenn wir zu 100% hinter der Idee und den Geschäftspraktiken des Auftraggebers stehen.

 

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