Fairtrade Kaffee | Diese Marken können wir Dir empfehlen

Nichts geht ohne Kaffee! Ein Morgen ohne frisch gebrühten Kaffee ist für die Füße. Richtig Guter Kaffee ist natürlich fair gehandelt. Kein Mensch braucht dafür sündhaft teuere Kaffee-Vollautomaten. Wir verraten Dir, wie Du guten Kaffee richtig zubereiten kannst, wo Fairtrade Kaffee im Angebot ist, was eigentlich der Unterschied zwischen Fairtrade und Direkthandel ist und empfehlen Dir einige Marken Onlineshops für richtig guten Kaffee.

Fairtrade Kaffee verbessert die Lebensbedingungen vieler Menschen

Wenn wir über Fairtrade Kaffee sprechen meinen wir nicht nur das bekannte Fairtrade-Siegel. Vielmehr ist das zum Synonym für fair gehandelte Waren geworden. Tatsächlich gibt es neben dem Fairtrade-Siegel von Transfair auch noch die Rainforest Alliance, die aktuell in Deutschland noch nicht so bekannt sind, aber nach dem Zusammenschluss mit UTZ sicher bald häufiger in unseren Supermarktregalen steht und der stark wachsende Anteil von Kaffee aus Direkthandel. Fairtrade sichert das Einkommen der Kaffeebauern und investiert in Umweltschutz und Effektivität der Plantagen, darüber hinaus wird sicher gestellt, dass es keine Kinderarbeit gibt und gewisse soziale und ökologische Standards erfüllt werden

Wir empfehlen diese Fairtrade Kaffee Marken

Ich wechsle gerne und entdecke gerne neue Sorten. Großer Fan bin ich von den Ursprungskaffees von Gepa. Ganz feine unterschiedliche Aromen, die ohne Zusatz entstehen, sondern einzig durch die Anbaumethode in der jeweiligen Region. Aber auch den Alnatura Kaffee, bei dem 40ct pro Packung an ein Bildungsprojekt in Peru gehen, schmeckt lecker. Alles Geschmackssache! Wir empfehlen Dir folgende Marken und Onlineshops.

Gepa

gepa kaffeeBesonders die “Ursprungskaffees” haben es mir angetan. Hier habe ich mich schon mehrfach durch und wieder zurück getrunken. Peru, Guatemala, Mexico, Nicaragua, Ruanda – Alle haben feine Unterschiede und schmecken alle großartig. Wie bei allen Gepa Kaffees werden auch diese Sorten direkt von Kleinbauern aus der jeweiligen Region bezogen. Preislich sind die Urspungskaffees mit 5-8€ für 250 Gramm im oberen Segment. Aber “Faires Pfund” gibt es schon für unter 10€ bei vielen Supermärkten oder im Gepa-Onlineshop >>> Jetzt online bestellen!*

Happy Coffee

happy coffeeDa ist der Name Programm. Nicht nur das Kaffee trinken selbst macht glücklich, sondern auch die Kleinbauern in Äthiopien, Mexiko und Peru. Bei Happy Coffee werden immer nur kleine Menge geröstet. Damit kann man sicher sein, dass der Kaffee nicht schon seit mehreren Wochen im Regal rumgammelt. Die 3 unterschiedlichen Herkunftsregionen stehen für verschiedene Geschmäcker und Stärkegrade. Chiapas zum Beispiel ist eher mild mit leichter Schokonote, Puno dagegen ist mittelkräftig und nussig, Sidamo ist dann die stärkste Sorte. Mit 12,90 für ein Pfund liegt Happy Coffee im oberen Preissegment. Im Abo sparst Du dauerhaft 10%. >>> Jetzt Happy Coffee bestellen!*

Blankroast

blankroast fairtrade kaffeeDas ist Fairtrade Kaffee von der Weinstraße. Eine unabhängige Kaffeerösterei aus Neustadt. Wer mal dort in der Nähe ist, kann die Rösterei jederzeit besuchen und sich anschauen wie Kaffee eigentlich so gemacht wird. Das ist der letzte Schritt, aber bei Blankroast beginnt die soziale Verantwortung schon beim Anbau. Alle Kaffeesorten sind Fair und in Bioqualität. Preislich liegen die vielen verschiedenen Sorten bei 6-20 Euro. >>> Jetzt bei Blackroast.de bestellen!*

Coffee Circle

coffee circleCoffee Circle setzt auf Direkthandel. Sehr transparent im jährlichen Impact Report nachzulesen. 1€ pro Kilo fließt in regionale Entwicklungsprojekte, hier sind mittlerweile schon 640.000€ zusammen gekommen. Seit 2016 ist Coffee Circle Mitglied im Certified B Netzwerk. Der Kaffee stammt aus Äthiopien, Kenia, Kolumbien, Laos, der Dominikanischen Republik und dem Kongo. Um beim Direkthandel eine Beziehung auf Augenhöhe zu erreichen, werden die Farmen jährlich besucht, so kann gewährleistet werden, dass es vor Ort gerecht zu geht. Im Einzelkauf kostet der Kaffee hier zwischen 19,90€ und 27,90€ pro Kilo. Auch hier kannst Du ein bequemes Kaffee-Abo abschließen.
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Altomayo

altomayoAn diesem echt leckeren Kaffee hänge ich im Moment fest. Fair gehandelter Bio Kaffee von peruanischen Kleinbauern. Keine Bitterstoffe und ein zart nussiges Aroma – Richtig geiler Kaffee!  Der Kaffee wird nach Bio-Standards angebaut ohne dafür Regenwald abzuholzen. Neben Hochlandkaffee (mit und ohne Koffein) gibt es auch Espresso. Mit 7,50€ – 9,00€ für 500 Gramm liegt der Kaffee im mittleren Preissegment. Hier in Berlin steht Altomayo fast in jedem Supermarkt. >>> Jetzt bei Amazon.de bestellen!*

Lebensbaum

LebensbaumLebensbaum ist ein Dino unter den fairen Firmen, bereits seit 1979 werden Kaffee, Tee, Gewürze und andere Lebensmittel produziert. Bei rank-a-brand.de hat Lebensbaum die Bestnote – Unter anderem auch deshalb, weil die gesamte Produktion CO2-neutral mit Ökostrom statt findet. Seit kurzem trägt Lebensbaum das  neue KIWA Siegel, das nicht nur einzelne Aspekte sondern den gesamten Betrieb auf Nachhaltigkeit überprüft. Die verschiedenen Kaffeesorten liegen bei 15-17 € pro Kilo. Es gibt auch auch exklusive Sorten, wie der Geisha oder Pearl Kaffee – hier kosten 125 Gramm 9,99€ >>> Jetzt bei vekoop.de bestellen!*

Mount Hagen

mount hagenNein hier ist kein Berg in Nordrhein-Westfalen gemeint. Mount Hagen ist eine Stadt in Papua Neuguinea und anders als an der Ruhr, wächst da Kaffee. Und hier begann auch die Erfolgsgeschichte von Mount Hagen, in der Zwischenzeit unterhält das Unternehmen auch Plantagen in Mexiko, Honduras, Peru und der Dominikanischen Republik. Etliche Bauern wurden überzeugt, dass Bio Kaffee lukrativer als Kokain ist und das hat sich durchgesetzt: Fair gehandelter Bio Kaffee zwischen 7 und 9 Euro. Sicher hast Du die schwarzen Packungen schon im Bioladen gesehen. >>> Jetzt bei vekoop.de bestellen!*

 

Fairtrade Kaffee Kritik und der Trend Direkthandel

Der Anteil an Fairtrade Kaffee ist in den letzten Jahren rasant gestiegen – Waren es 1999 noch 3.500 Tonnen, wurden 2017 schon 18.300 Tonnen verkauft. Der Umsatz liegt bei 440 Mio Euro pro Jahr, damit ist Fairtrade Kaffee die umsatzstärkste Segment unter fair gehandelter Waren. Die Nachfrage steigt weiterhin ungebremst, das ist zwar eine gute Entwicklung, ist aber auch gleichzeitig das Problem: Wo immer die Industrie fettes Umsatzwachstum wittert, besteht die Gefahr, dass ein gut gemeinter Gedanke zum reinen Marketinginstrument mutiert. Ein Kritikpunkt ist daher immer “Der Fairtrade Aufpreis kommt nicht vollständig beim Bauern an” – Natürlich nicht, denn die gesamte Lieferkette verdient mit, sogar der Staat mit der Mehrwertsteuer. Daher kommt auch die Forderung von Gerd Müller Fairtrade Produkte von der Mehrwertsteuer zu befreien. Und genau weil zu viel Geld auf der Strecke bleibt, schließen einige Hersteller direkt Verträge mit den Farmern.  Egal wie: Fair gehandelter Kaffee ist immer besser als konventioneller Kaffee. Utopia hat einen tollen Artikel mit den “dünnsten Argumenten gegen Fair Trade Kaffee” geschrieben.

 

Fairtrade Kaffee im Angebot

“Fairtrade Kaffee ist teuer” Nein! Ein ganz klares Nein! Vielmehr ist der normale Kaffee zu billig. Ein Kilo Fairtrade Kaffee kostet zwischen 10€ und 30€. Jacobs Krönung kostet auch knapp 4€ pro Pfund und ist damit nur geringfügig billiger. Lavazza bekommst Du für 13€ pro Kilo – fair ist daran nichts.

Aktuelle Gutschein-Aktionen für Fairtrade Kaffee

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Fairtrade Kaffee Kapseln

Nespresso, mal außer Acht gelassen dass das Zeug von Nestlé kommt, sind die Alukapseln gnadenlos überteuert. Auch hierfür Respekt an die Marketingabteilung, die es geschafft hat völlig verbrannten, minderwertigen Kaffee zu Wucherpreisen in den Markt zu pressen und den Hippster Dödeln ins Gehirn gehämmert hat, dass diese Plörre der Gipfel des Kaffeegenusses ist.

Wenn Du aber eine Kapselmaschine nutzt, dann kaufe bitte guten Kaffee. Gourmesso bietet Fairtrade Kaffee an, der auch noch 70% günstiger ist als der von Kinderhänden gepflückte Nestlé Kaffee. Zwar bleibt auch hier das Verpackungsproblem, aber immerhin werden die Kaffeebauern fair bezahlt. Gourmesso hatte auch schon vollständig kompostierbare Kapseln im Mark, die haben aber nicht gut funktioniert. Aktuell arbeitet man an einer nachhaltigen alternative zur Plastik-Kapsel.  >>> jetzt Fairtrade Kaffeekapseln bei Gourmesso.de kaufen!*

Fairtrade Kaffeepads

Ich hatte lange eine Senseo, als die im letzten Jahr ihren Geist aufgegeben hat, bin ich ich auf handgebrühten Kaffee umgestiegen. In meine Senseo kam zuletzt aber auch noch Fairtrade Kaffeepads zum Beispiel die von Gepa*

Kaffee richtig zubereiten

kaffee richtig zubereitenHandgebrüht – Heißt das Zauberwort. Oder in Hippstersprache: hand-brewed. Und das brauche ich, damit ich guten Kaffee zubereiten kann:

Mehr brauchst Du nicht! Die Industrie hat es zwar geschafft uns einzureden, dass nur Maschinen guten Kaffee richtig zubereiten können. Aus Marketingsicht muss ich sagen “Respekt” als Kaffeeliebhaber sage ich “Schwachsinn” und Barista werden mir da voll und ganz zustimmen. Um guten Kaffee zubereiten zu können brauchst Du 3 Dinge: Filter, Wasserkocher und Fairtrade Kaffee. Vielleicht noch eine Kaffeemühle, wenn Du lieber ganze Bohnen kaufst.
Wichtig bei der Zubereitung: Das Wasser darf nicht zu heiß sein. Lass es nach dem aufkochen etwas abkühlen auf ca 90 Grad. Wie bei grünem Tee verbrühst Du sonst den Kaffee und es schmeckt bitter. Das heiße Wasser dann langsam über das Kaffeemehl gießen. Gib dem Kaffee Zeit sein Aroma zu entfalten. Fertig.

Der Filter

Ich wollte keine Papierfilter. Da ich mir immer nur 1 oder 2 Tassen mache, wäre mir das zu viel Müll für eine Tasse. Klar kann ungebleichter Kaffeefilter einfach in den Biomüll, dennoch denke ich kein Müll ist immer noch die beste Variante. Entschieden habe ich mich für den Metallfilter von Coffeegator. Der ist jetzt seit einem Jahr in Gebrauch und unten raus kommt großartiger Kaffee. Kaffeefilter aus Edelstahl bei ideao.de*

Die Frenchpress

Nicht weniger nachhaltig ist die Frenchpress*. Es ist jedem selbst überlassen welches System man bevorzugt. Guter Kaffee kommt bei beidem raus. Da man hier aber die Ziehzeit berücksichtigen muss, habe ich mich dagegen entschieden. Ich gieße heißes Wasser in meinen Filter und gehe duschen – der Kaffee läuft dann auch ohne mich durch. Außerdem bin ich kein großer Fan von Kaffeekrümelchen zwischen den Zähnen, was bei Frenchpress-Zubereitung nie ausbleibt.

Die Kaffeemühle

Man bekommt auch guten Fairtrade Kaffee gemahlen, da mein Haushalt aber nicht so groß ist und ich an einem Pfund Kaffee recht lange habe, verliert er schon oft sein Aroma. Deshalb bin ich auf Kaffeebohnen umgestiegen. Ich hatte absolut keine Lust mir noch ein Elektrogerät anzuschaffen und schon gar keine Akkubetriebene Kaffeemühle, die immer genau dann keinen Saft hat, wenn man sie braucht. Glücklicherweise werden die Kaffeemühlen wie man sie noch von Oma kennt immer noch hergestellt und sie mahlen Kaffee, zur völligen Überraschung auch in unserer hochtechnisierten Welt. Meine Mühle von Zassenhaus*, hat 25 Jahre Garantie auf das Mahlwerk, wurde in Deutschland aus Holz hergestellt. Den Mahlgrad kann ich stufenlos einstellen und optisch ist sie einfach kultig süß. >>> mehr Kaffeemühlen bei coffeecircle.de*

Der Wasserkocher

Naja – ein Wasserkocher halt. Sollte ohne Plastik sein, weil sich – gerade bei billigen Modellen mit jedem aufkochen Mikroplastik löst. Das Profi-Equipement ist ein Kessel mit Schwanenhals, aber ich sehe es eher so: Für die 80€ kaufe ich lieber guten Kaffee und benutze einen stinknormalen Wasserkocher. Ökotest hat 15 Wasserkocher unter die Lupe genommen. >>> Jetzt Wasserkocher auf idealo.de vergleichen!*

Wir haben uns hier auf die gängigsten Methoden beschränkt. Wenn Du noch mehr darüber wissen willst, wie Du guten Kaffee zubereiten kannst, empfehle ich Dir coffeeness.de mit vielen hilfreichen Tests und Tipps vom Fachmann.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim experimentieren, probieren und genießen.

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Du suchst jetzt noch ein gesundes Frühstück zu Deinem frisch gebrühtem Kaffee? Dann schau Dir mal die Smoothiebowls von Fabfoods an
Oder, wie wäre es mit fair gehandelter Schokolade? Hier haben wir unsere Lieblingsmarken aufgelistet

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